Raiffeisenlandesbank OÖ plant neue Konzernzentrale

Am Standort des Möbelhauses XXXLutz in Linz will die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich ihre neue Zentrale errichten. Das Büro Henn gewann den Architekturwettbewerb.

Der Entwurf des Büro Henn ging als Sieger eines Architekturwettbewerbs hervor.
Der Entwurf des Büro Henn ging als Sieger eines Architekturwettbewerbs hervor.
Der Entwurf des Büro Henn ging als Sieger eines Architekturwettbewerbs hervor. – APA/RLB

Die Raiffeisenlandesbank (RLB) Oberösterreich hat am Dienstag erstmals ihre Pläne für eine neue Konzernzentrale in Linz veröffentlicht. Aus einem sechsmonatigen internationalen Architekturwettbewerb ist der Entwurf des Büro Henn als Sieger hervorgegangen. Standort soll das Grundstück des derzeitigen Möbelhauses XXXLutz werden, die Realisierung ist bis 2025 geplant.

Die Absicht der RLB, einen Neubau zu errichten, ist schon länger bekannt. Das rund 45 Jahre alte Stammhaus am Europaplatz/Südbahnhofmarkt entspricht nicht mehr den Anforderungen. Bereits vor einigen Jahren hat die RLB in unmittelbarer Nähe ihren BlumauTower errichtet. Zwischen ihm und der bisherigen Zentrale befindet sich das Grundstück des Möbelhauses. Es gibt Pläne, es abzureißen und an der Donau neu zu errichten. Die Entscheidungen über diesen Standort sowie in den Behördenverfahren für das RLB-Vorhaben stehen noch an. Generaldirektor Heinrich Schaller nennt deshalb als "groben Zeitplan" die Fertigstellung im Jahr 2025. Das jetzige Stammhaus soll grundsätzlich erhalten bleiben. Es soll "mit neuen Nutzungsideen in die Zukunft geführt werden". Die voraussichtlichen gesamten Investitionskosten werden vorerst nicht genannt.

Geplante neue Konzernzentrale in Linz.
Geplante neue Konzernzentrale in Linz.
Geplante neue Konzernzentrale in Linz. – APA/RLB

Der siegreiche Entwurf des Architekturbüros Henn sieht ein achtgeschoßiges Gebäude in Nullenergietechnik mit einer Nutzfläche von rund 24.000 Quadratmetern vor. Es bietet Platz für Kundenbegegnungszonen, einen Veranstaltungs- und Konferenzbereich sowie für rund 1000 Mitarbeiter. Das Konzept beinhaltet darüber hinaus im Erdgeschoß ein Gastronomie- und Geschäftsangebot, das auch der Öffentlichkeit zugänglich sein soll, und 550 Tiefgaragenplätze. Der aktuelle Gebäudeabstand zu den Nachbarbebauungen soll vergrößert und Grünflächen, Spielplatz- und Parkanlagen errichtet werden.

Das im Architekturwettbewerb siegreiche Büro Henn verfügt über 350 Mitarbeiter mit Niederlassungen in München, Berlin und Peking. Es zeichnete unter anderem für die Planung des Zalando Headquarters in Berlin, der Autostadt Wolfsburg und des Haikou Towers in Hainan in China verantwortlich. An dem Wettbewerb für das neue Gebäude haben 21 lokale und internationale Büros teilgenommen. Die Jury bestand aus Vertretern der Bank, der Stadt Linz und renommierten Architekten aus Österreich und Deutschland.

(APA)

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