Staatspreis für Architektur 2019: Die Shortlist steht fest

Für den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wurden 17 Wohnhäuser, Schulen und Gewerbebauten aus Österreich aus 50 Einreichungen nominiert.

Sanierung und Ausbau Wohnhaus Mariahilfer Straße, Wien

Das Gründerzeithaus wurde 2014 durch eine Gasexplosion stark beschädigt. Es wurde zum Teil originalgetreu wieder aufgebaut, das Dachgeschoß ausgebaut, Erschließung und Hoftrakte neu strukturiert.  Der Fassadenteil erzielt dank Hochleistungsdämmputz und Hanfdämmplatten sehr gute Dämmwerte. Die noch zentrale Gasbrennwerttechnologie ist schon auf die Umrüstung auf Fernwärme vorbereitet, ergänzt mit Solarthermie.


Bauherr: Dr. Doris Krappinger, DI Sigrid Hildebrandt † (2018)
Architektur: Trimmel Wall Architekten ZTGmbH
Fachplanung: Schöberl & Pöll GmbH

(c) Trimmel Wall Architekten

Neubau Volksschule Dorf, Lauterach

Rund um den Schulbau aus den 1930er Jahren formt die pavillonartige Erweiterung Innen- wie Außenräume. Während sich die Klassenräume mit einer Doppelfassade zu den Wohnstraßen orientieren, schlagen die Gruppenräume eine Brücke zum gemeinsamen Hof. Der alte Baumbestand wurde fast vollständig erhalten, die Dächer des Neubaus sind intensiv begrünt und als zusätzlicher Gartenraum nutzbar.

Bauherr: Marktgemeinde Lauterach ImmobilienverwaltungsGmbH & Co KG
Architektur: Architekturbüro Feyferlik/Fritzer
Fachplanung: SPEKTRUM Bauphysik & Bauökologie GmbH

(c) Paul Ott

Neubau BORG Oberndorf, Oberndorf

Um einen zentralen Innenhof gruppieren sich die Räumlichkeiten, die Eingangshalle erweitert die Treppe in die oberen Stockwerke zu Sitz- und Aufenthaltsräumen. In diese Aula ist die Bibliothek als zentraler Ort im ersten Obergeschoß als Kubus eingeschoben. Terrassen auf verschiedenen Ebenen bieten Platz für Unterricht im Freien. Durch die gleichzeitige Errichtung des Rathauses konnten Synergien wie die gemeinsame Nutzung einer Grundwasserwärmepumpe genutzt werden.

Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Architektur: MEGATABS architekten ZT gmbh
Fachplanung: Buschina Partner ZT GmbH

(c) Hertha Hurnaus

Neubau Wohnanlage: Das Haus am Park, Wien

29 Wohnungen, drei Büros und ein Tanzstudio im Erdgeschoss stehen direkt am Helmut-Zilk-Park im östlichen Teil des Sonnwendviertels. Offene und frei nutzbare Stockwerkszimmer und gemeinsame Dachgärten stehen allen Bewohnerinnen und Bewohnern zur Verfügung. Slim-Building und Climaloop, hauseigene Marken des Eigentümers, sorgen für effizienten Materialeinsatz und geschickte Bauteilaktivierung.

Bauherr: KALLINGER Bauträger GmbH
Architektur: feld72 Architekten ZT GmbH
Fachplanung: DI Alexander Katzkow & Partner GmbH

(c) Hertha Hurnaus

Neubau Bundesschule Aspern, Wien

Die zweite Schule am Hannah-Arendt-Park ist Teil des ersten Bildungscampus in der Seestadt. Ein großzügiges Atrium erschließt die Aula, die Klassen-Cluster in den Obergeschoßen sind Richtung Westen zu den Terrassen ausgerichtet, im Osten finden sich die Sonderunterrichtsräume. Kompakte Bauweise, Spiel mit Tageslicht, Freecooling über Brunnenwasser und konsequente Bauteilaktivierung, Materialwahl, Verbrauchsmonitoring sorgen auch an heißen Sommertagen für angenehmes Raumklima.

Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Architektur: fasch&fuchs.architekten ZT-gmbh
Fachplanung: EXIKON arc&dev

(c) Kurt Hoerbst

Neubau Feuerwehr Lustenau, Lustenau

Das neue Haus ist in seiner klaren Struktur für den Ernstfall optimiert. Die freiwilligen Feuerwehrleute treffen am hinteren Parkplatz ein, die transparente Fassade ermöglicht beste Orientierung über alle wichtigen Räumlichkeiten. Mehrere parallele Zugänge erschließen Umkleiden, Einsatzinformation und Fahrzeuge. Im Obergeschoß sind Räumlichkeiten für Schulungen und Veranstaltungen, im Keller Lager und Schlauchwaschstraße. Energietechnisch wird das Grundwasser fürs Heizen und Kühlen genutzt.

Bauherr: Marktgemeinde Lustenau
Architektur: projektCC ZT gmbh
Fachplanung: SPEKTRUM Bauphysik & Bauökologie GmbH

(c) Paul Ott

Neubau Hörbiger-Areal Bauteil Süd, Wien

Auf dem ehemaligen Areal der Hörbiger-Werke entstanden mehrere Wohnbauten. Der Soziale Wohnbau im Süden schließt den Blockrand U-förmig. Unregelmäßig verteilte Balkone und die klare Rasterung der verzinkten Metallstäbe stehen im Wechselspiel. Zur Straße hin sind Smart-Wohnungen angeordnet, die Flügel und eine zweite Raumschicht zum Hof beinhalten Sonder-Wohnungstypen. Dazwischen: das großzügige Treppenhaus.

Bauherr: EGW Heimstätte GesmbH
Architektur: Geiswinkler & Geiswinkler Architekten ZT GmbH
Fachplanung: Vasko + Partner Ingenieure Ziviltechniker für Bauwesen und Verfahrenstechnik GesmbH

(c) M. Seidl

Ensemble am Hannah-Arendt-Park, Wien

Das Quartier in der Seestadt Aspern ist die Umsetzung unterschiedlicher Architektur-Wettbewerbsformate mit den Kriterien nachhaltiger Städtebau, Baustandards, Nutzungsmix und Mobilität. Neben der Schaffung von Wohnraum in Form von gemeinnützigen Wohnbauten, selbstorganisierten Baugruppenprojekten und Wohnungseigentum galt es auch, Kindergärten, Schulen, Gebietsbetreuung, Polizei, Stadtteilmanagement, Gewerbe und Nahversorgung umzusetzen.

Bauherr: Wien 3420 Aspern Development AG
Stadtplanung: Tovatt Architects & Planners AB
Architektur: Diverse
Fachplanung: Diverse

(c) Kurt Hoerbst

Sanierung und Erweiterung Justizgebäude Salzburg, Salzburg

Das in der Innenstadt liegende historische Justizgebäude wurde saniert, der Gefängnistrakt ausgelagert, der Hof von unzähligen Einbauten befreit. An ihre Stelle tritt ein Y-förmiger verbindender Neubau, der den Hof in zwei Teile teilt und einen neuen Eingang definiert. Durch einen Durchbruch öffnet sich der größere Hof und Erweiterungsbau zur Altstadt. Belichtung und thermischer Komfort wurden verbessert, der Energieverbrauch deutlich gesenkt. Die Restwärme wird mit lokaler Fernwärme gedeckt.

Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Architektur: Franz und Sue ZT GmbH
Fachplanung: KPPK Ziviltechniker GmbH

(c) Franz und Sue/Lukas Schaller

Ensemble Gemeindebauten Mellau, Mellau

Zwei Neubauten mit Kindergarten und Veranstaltungsaal schließen den Platz vor Gemeindehaus, Volksschule und Kirche. Etwas abseits des touristischen Zentrums entsteht so eine neue Dorfmitte für die Bevölkerung, die für unterschiedlichste öffentliche Anlässe großzügige Innen- und Außenräume bietet. Beide Gebäude sind an die gemeindeeigene Fernwärme angeschlossen und verfügen über Photovoltaik am Dach.

Bauherr: Gemeinde Mellau
Architektur: Dorner\Matt Architekten
Fachplanung: DI Günter Meusburger GmbH

(c) Cornelia Hefel

Neubau Universitätsgebäude TÜWI, Wien

Das neue Türkenwirt-Gebäude der Universität für Bodenkultur verteilt sich auf zwei Baukörper, einen Verbindungsbau und zwei Untergeschoße, die unter anderem den großen Hörsaal beherbergen. Drei oberirdische Geschoße und der Lichthof schaffen differenzierte Außenräume. Dazu zählt auch der Dachgarten, dessen Pergola mit einer Photovoltaik-Anlage gedeckt ist und damit Strom erzeugt und Schatten spendet. Geothermie, Solarthermie und Bauteilaktivierung für Winter und Sommer sorgen für ein umfassend ökologisch optimiertes Technikkonzept.

Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Architektur: Baumschlager Hutter Partners
Fachplanung: rajek barosch landschaftsarchitektur

(c) Lukas Schaller

Ensemble St. Paulus, Innsbruck

Rund um die 1960 errichtete Kirche entstanden drei neue Baukörper. Östlich ragt ein elfgeschoßiger Wohnturm in die Höhe Richtung Park, zwei zweigeschoßige Bauteile orientieren sich zum städtischen Raum der Hauptstraße und haben mit Kindergarten, Café und pastoralem Zentrum eine eindeutig öffentliche Nutzung. Der Wohnungsneubau folgt dem Passivhausstandard, geheizt wird mit Fernwärme und Solarthermie.

Bauherr: NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH
Stadtplanung: Stadt Innsbruck, Abteilung für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration
Architektur: Marte.Marte Architekten ZT GmbH
Fachplanung: Passivhaus Institut - Standort Innsbruck

(c) NHT

Sanierung und Aufstockung Wohnanlage Saggen, Innsbruck

Die Wohnanlage aus den 1950er Jahren wurde saniert und erweitert. Neben der thermischen Sanierung erhielt ein Großteil der Wohnungen Liftanschluss und größere Balkone. Die Aufstockung setzt sich durch ein straßenseitig umlaufendes Fensterband vom sanierten Bestand ab. Sanierung und Aufstockung erfolgte nach den Qualitätsmaßstäben des Passivhaus-Instituts.

Bauherr: NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH
Architektur: Reitter Architekten ZT GmbH
Fachplanung: Passivhaus Institut – Standort Innsbruck

(c) NHT/D�rr/2quadrat

Sanierung Bürogebäude Schanzstraße, Wien

Die Sanierung des in den 1920er Jahren von Michael Rosenauer errichteten denkmalgeschützten Gebäudes ließ die Fassade unberührt und konzentrierte sich auf eine innenliegende thermische Optimierung und Nutzbarmachung der Räume. Die ungewöhnliche Innenarchitektur wurde erhalten und steht Kreativen und Start-Ups zur Verfügung. Alle Einheiten werden mit Wärmerückgewinnung be- und entlüftet. Die zentrale Wärmeversorgung wird durch Fernwärme bereitgestellt.

Bauherr: Fünfhauslofts GmbH
Architektur: ostertag ARCHITECTS zt gmbh
Fachplanung: TB Ing. Heiling Ges.m.b.H

(c) Kurt Hoerbst

Neubau Schule am See, Hard

Die bestehende Sporthalle der Gemeinde Hard direkt am See erhält mit diesem Schulneubau eine Erweiterung: Der bisherige Parkplatz wird durch eine neue Schulsporthalle überbaut, dahinter entstehen ein neuer Platz und ein Fußgängerweg. Das kammartige Zurückversetzen der Gebäudeteile formt vier Häuser, die Cluster-Klassen mit dazwischenliegenden Höfen sind mit Blick zum See ausgerichtet. Umlaufende Balkone gewähren einen direkten Zugang zum Außenraum. Validierte PHPP-Berechnung, Tageslichtsimulation, ökologische Baustoffe und umfassendes Monitoring überzeugten die Jury.

Bauherr: Marktgemeinde Hard
Architektur: Baumschlager Hutter Partners Holding ZT GmbH
Fachplanung: E-Plus GmbH, Egg

(c) Albrecht Imanuel Schnabl

Neubau Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen, Hall

Statt Depots, Restaurierungswerkstätten und Büros nur oberirdisch anzuordnen, gräbt sich der Neubau fast zur Gänze ein. Die konstante Temperatur des Erdreichs wird thermisch genutzt. Im quadratischen Grundriss sind außen die Depoträume angeordnet, nach innen folgen ein umlaufender Erschließungsgang, Büros und Werkstätten um einen belichtenden Innenhof.

Bauherr: Land Tirol
Architektur: Franz und Sue ZT GmbH
Fachplanung: DI Dieter Schwaninger

(c) Christian Flatscher

Neubau Volksschule Hallwang, Hallwang

Hallwang, Volksschule: Eine großzügige Veranda heißt die Kinder in der neuen Volksschule von Hallwang willkommen, die Eingangshalle bietet Raum zu Bewegung und Entspannung. Im Obergeschoss sind die Klassenräume angeordnet, leicht versetzt mit offenen Lernbereichen dazwischen. Richtung Süden gliedern vertikale Solarkollektoren die Hauptfassade. Das technische Konzept: Bauteilaktivierung, Geo- und Solarthermie sowie ergänzende Photovoltaik.

Bauherr: Gemeinde Hallwang
Architektur: LP architektur ZT GmbH
Fachplanung: vollSOLAR GmbH

(c) Albrecht Imanuel Schnabel
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Sanierung und Ausbau Wohnhaus Mariahilfer Straße, Wien

Das Gründerzeithaus wurde 2014 durch eine Gasexplosion stark beschädigt. Es wurde zum Teil originalgetreu wieder aufgebaut, das Dachgeschoß ausgebaut, Erschließung und Hoftrakte neu strukturiert.  Der Fassadenteil erzielt dank Hochleistungsdämmputz und Hanfdämmplatten sehr gute Dämmwerte. Die noch zentrale Gasbrennwerttechnologie ist schon auf die Umrüstung auf Fernwärme vorbereitet, ergänzt mit Solarthermie.


Bauherr: Dr. Doris Krappinger, DI Sigrid Hildebrandt † (2018)
Architektur: Trimmel Wall Architekten ZTGmbH
Fachplanung: Schöberl & Pöll GmbH

(c) Trimmel Wall Architekten

Neubau Volksschule Dorf, Lauterach

Rund um den Schulbau aus den 1930er Jahren formt die pavillonartige Erweiterung Innen- wie Außenräume. Während sich die Klassenräume mit einer Doppelfassade zu den Wohnstraßen orientieren, schlagen die Gruppenräume eine Brücke zum gemeinsamen Hof. Der alte Baumbestand wurde fast vollständig erhalten, die Dächer des Neubaus sind intensiv begrünt und als zusätzlicher Gartenraum nutzbar.

Bauherr: Marktgemeinde Lauterach ImmobilienverwaltungsGmbH & Co KG
Architektur: Architekturbüro Feyferlik/Fritzer
Fachplanung: SPEKTRUM Bauphysik & Bauökologie GmbH

(c) Paul Ott

Neubau BORG Oberndorf, Oberndorf

Um einen zentralen Innenhof gruppieren sich die Räumlichkeiten, die Eingangshalle erweitert die Treppe in die oberen Stockwerke zu Sitz- und Aufenthaltsräumen. In diese Aula ist die Bibliothek als zentraler Ort im ersten Obergeschoß als Kubus eingeschoben. Terrassen auf verschiedenen Ebenen bieten Platz für Unterricht im Freien. Durch die gleichzeitige Errichtung des Rathauses konnten Synergien wie die gemeinsame Nutzung einer Grundwasserwärmepumpe genutzt werden.

Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Architektur: MEGATABS architekten ZT gmbh
Fachplanung: Buschina Partner ZT GmbH

(c) Hertha Hurnaus

Neubau Wohnanlage: Das Haus am Park, Wien

29 Wohnungen, drei Büros und ein Tanzstudio im Erdgeschoss stehen direkt am Helmut-Zilk-Park im östlichen Teil des Sonnwendviertels. Offene und frei nutzbare Stockwerkszimmer und gemeinsame Dachgärten stehen allen Bewohnerinnen und Bewohnern zur Verfügung. Slim-Building und Climaloop, hauseigene Marken des Eigentümers, sorgen für effizienten Materialeinsatz und geschickte Bauteilaktivierung.

Bauherr: KALLINGER Bauträger GmbH
Architektur: feld72 Architekten ZT GmbH
Fachplanung: DI Alexander Katzkow & Partner GmbH

(c) Hertha Hurnaus

Neubau Bundesschule Aspern, Wien

Die zweite Schule am Hannah-Arendt-Park ist Teil des ersten Bildungscampus in der Seestadt. Ein großzügiges Atrium erschließt die Aula, die Klassen-Cluster in den Obergeschoßen sind Richtung Westen zu den Terrassen ausgerichtet, im Osten finden sich die Sonderunterrichtsräume. Kompakte Bauweise, Spiel mit Tageslicht, Freecooling über Brunnenwasser und konsequente Bauteilaktivierung, Materialwahl, Verbrauchsmonitoring sorgen auch an heißen Sommertagen für angenehmes Raumklima.

Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Architektur: fasch&fuchs.architekten ZT-gmbh
Fachplanung: EXIKON arc&dev

(c) Kurt Hoerbst

Neubau Feuerwehr Lustenau, Lustenau

Das neue Haus ist in seiner klaren Struktur für den Ernstfall optimiert. Die freiwilligen Feuerwehrleute treffen am hinteren Parkplatz ein, die transparente Fassade ermöglicht beste Orientierung über alle wichtigen Räumlichkeiten. Mehrere parallele Zugänge erschließen Umkleiden, Einsatzinformation und Fahrzeuge. Im Obergeschoß sind Räumlichkeiten für Schulungen und Veranstaltungen, im Keller Lager und Schlauchwaschstraße. Energietechnisch wird das Grundwasser fürs Heizen und Kühlen genutzt.

Bauherr: Marktgemeinde Lustenau
Architektur: projektCC ZT gmbh
Fachplanung: SPEKTRUM Bauphysik & Bauökologie GmbH

(c) Paul Ott

Neubau Hörbiger-Areal Bauteil Süd, Wien

Auf dem ehemaligen Areal der Hörbiger-Werke entstanden mehrere Wohnbauten. Der Soziale Wohnbau im Süden schließt den Blockrand U-förmig. Unregelmäßig verteilte Balkone und die klare Rasterung der verzinkten Metallstäbe stehen im Wechselspiel. Zur Straße hin sind Smart-Wohnungen angeordnet, die Flügel und eine zweite Raumschicht zum Hof beinhalten Sonder-Wohnungstypen. Dazwischen: das großzügige Treppenhaus.

Bauherr: EGW Heimstätte GesmbH
Architektur: Geiswinkler & Geiswinkler Architekten ZT GmbH
Fachplanung: Vasko + Partner Ingenieure Ziviltechniker für Bauwesen und Verfahrenstechnik GesmbH

(c) M. Seidl

Ensemble am Hannah-Arendt-Park, Wien

Das Quartier in der Seestadt Aspern ist die Umsetzung unterschiedlicher Architektur-Wettbewerbsformate mit den Kriterien nachhaltiger Städtebau, Baustandards, Nutzungsmix und Mobilität. Neben der Schaffung von Wohnraum in Form von gemeinnützigen Wohnbauten, selbstorganisierten Baugruppenprojekten und Wohnungseigentum galt es auch, Kindergärten, Schulen, Gebietsbetreuung, Polizei, Stadtteilmanagement, Gewerbe und Nahversorgung umzusetzen.

Bauherr: Wien 3420 Aspern Development AG
Stadtplanung: Tovatt Architects & Planners AB
Architektur: Diverse
Fachplanung: Diverse

(c) Kurt Hoerbst

Sanierung und Erweiterung Justizgebäude Salzburg, Salzburg

Das in der Innenstadt liegende historische Justizgebäude wurde saniert, der Gefängnistrakt ausgelagert, der Hof von unzähligen Einbauten befreit. An ihre Stelle tritt ein Y-förmiger verbindender Neubau, der den Hof in zwei Teile teilt und einen neuen Eingang definiert. Durch einen Durchbruch öffnet sich der größere Hof und Erweiterungsbau zur Altstadt. Belichtung und thermischer Komfort wurden verbessert, der Energieverbrauch deutlich gesenkt. Die Restwärme wird mit lokaler Fernwärme gedeckt.

Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Architektur: Franz und Sue ZT GmbH
Fachplanung: KPPK Ziviltechniker GmbH

(c) Franz und Sue/Lukas Schaller

Ensemble Gemeindebauten Mellau, Mellau

Zwei Neubauten mit Kindergarten und Veranstaltungsaal schließen den Platz vor Gemeindehaus, Volksschule und Kirche. Etwas abseits des touristischen Zentrums entsteht so eine neue Dorfmitte für die Bevölkerung, die für unterschiedlichste öffentliche Anlässe großzügige Innen- und Außenräume bietet. Beide Gebäude sind an die gemeindeeigene Fernwärme angeschlossen und verfügen über Photovoltaik am Dach.

Bauherr: Gemeinde Mellau
Architektur: Dorner\Matt Architekten
Fachplanung: DI Günter Meusburger GmbH

(c) Cornelia Hefel

Neubau Universitätsgebäude TÜWI, Wien

Das neue Türkenwirt-Gebäude der Universität für Bodenkultur verteilt sich auf zwei Baukörper, einen Verbindungsbau und zwei Untergeschoße, die unter anderem den großen Hörsaal beherbergen. Drei oberirdische Geschoße und der Lichthof schaffen differenzierte Außenräume. Dazu zählt auch der Dachgarten, dessen Pergola mit einer Photovoltaik-Anlage gedeckt ist und damit Strom erzeugt und Schatten spendet. Geothermie, Solarthermie und Bauteilaktivierung für Winter und Sommer sorgen für ein umfassend ökologisch optimiertes Technikkonzept.

Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Architektur: Baumschlager Hutter Partners
Fachplanung: rajek barosch landschaftsarchitektur

(c) Lukas Schaller

Ensemble St. Paulus, Innsbruck

Rund um die 1960 errichtete Kirche entstanden drei neue Baukörper. Östlich ragt ein elfgeschoßiger Wohnturm in die Höhe Richtung Park, zwei zweigeschoßige Bauteile orientieren sich zum städtischen Raum der Hauptstraße und haben mit Kindergarten, Café und pastoralem Zentrum eine eindeutig öffentliche Nutzung. Der Wohnungsneubau folgt dem Passivhausstandard, geheizt wird mit Fernwärme und Solarthermie.

Bauherr: NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH
Stadtplanung: Stadt Innsbruck, Abteilung für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration
Architektur: Marte.Marte Architekten ZT GmbH
Fachplanung: Passivhaus Institut - Standort Innsbruck

(c) NHT

Sanierung und Aufstockung Wohnanlage Saggen, Innsbruck

Die Wohnanlage aus den 1950er Jahren wurde saniert und erweitert. Neben der thermischen Sanierung erhielt ein Großteil der Wohnungen Liftanschluss und größere Balkone. Die Aufstockung setzt sich durch ein straßenseitig umlaufendes Fensterband vom sanierten Bestand ab. Sanierung und Aufstockung erfolgte nach den Qualitätsmaßstäben des Passivhaus-Instituts.

Bauherr: NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH
Architektur: Reitter Architekten ZT GmbH
Fachplanung: Passivhaus Institut – Standort Innsbruck

(c) NHT/D�rr/2quadrat

Sanierung Bürogebäude Schanzstraße, Wien

Die Sanierung des in den 1920er Jahren von Michael Rosenauer errichteten denkmalgeschützten Gebäudes ließ die Fassade unberührt und konzentrierte sich auf eine innenliegende thermische Optimierung und Nutzbarmachung der Räume. Die ungewöhnliche Innenarchitektur wurde erhalten und steht Kreativen und Start-Ups zur Verfügung. Alle Einheiten werden mit Wärmerückgewinnung be- und entlüftet. Die zentrale Wärmeversorgung wird durch Fernwärme bereitgestellt.

Bauherr: Fünfhauslofts GmbH
Architektur: ostertag ARCHITECTS zt gmbh
Fachplanung: TB Ing. Heiling Ges.m.b.H

(c) Kurt Hoerbst

Neubau Schule am See, Hard

Die bestehende Sporthalle der Gemeinde Hard direkt am See erhält mit diesem Schulneubau eine Erweiterung: Der bisherige Parkplatz wird durch eine neue Schulsporthalle überbaut, dahinter entstehen ein neuer Platz und ein Fußgängerweg. Das kammartige Zurückversetzen der Gebäudeteile formt vier Häuser, die Cluster-Klassen mit dazwischenliegenden Höfen sind mit Blick zum See ausgerichtet. Umlaufende Balkone gewähren einen direkten Zugang zum Außenraum. Validierte PHPP-Berechnung, Tageslichtsimulation, ökologische Baustoffe und umfassendes Monitoring überzeugten die Jury.

Bauherr: Marktgemeinde Hard
Architektur: Baumschlager Hutter Partners Holding ZT GmbH
Fachplanung: E-Plus GmbH, Egg

(c) Albrecht Imanuel Schnabl

Neubau Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen, Hall

Statt Depots, Restaurierungswerkstätten und Büros nur oberirdisch anzuordnen, gräbt sich der Neubau fast zur Gänze ein. Die konstante Temperatur des Erdreichs wird thermisch genutzt. Im quadratischen Grundriss sind außen die Depoträume angeordnet, nach innen folgen ein umlaufender Erschließungsgang, Büros und Werkstätten um einen belichtenden Innenhof.

Bauherr: Land Tirol
Architektur: Franz und Sue ZT GmbH
Fachplanung: DI Dieter Schwaninger

(c) Christian Flatscher

Neubau Volksschule Hallwang, Hallwang

Hallwang, Volksschule: Eine großzügige Veranda heißt die Kinder in der neuen Volksschule von Hallwang willkommen, die Eingangshalle bietet Raum zu Bewegung und Entspannung. Im Obergeschoss sind die Klassenräume angeordnet, leicht versetzt mit offenen Lernbereichen dazwischen. Richtung Süden gliedern vertikale Solarkollektoren die Hauptfassade. Das technische Konzept: Bauteilaktivierung, Geo- und Solarthermie sowie ergänzende Photovoltaik.

Bauherr: Gemeinde Hallwang
Architektur: LP architektur ZT GmbH
Fachplanung: vollSOLAR GmbH

(c) Albrecht Imanuel Schnabel
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