Tag des Denkmals

Tag der Offenen Tür

Unter dem Motto „Kaiser, Könige und Philosophen“ lädt das Bundesdenkmalamt am 29. September zum österreichweiten Tag des Denkmals.

In ganz Österreich sind zahlreiche Gebäude bei freiem Eintritt zu besuchen.

In NÖ - unter vielen anderen - die Kartause Mauerbach (mit Workshops) oder das Barockjuwel Schloss Niederweiden: Prinz Eugen von Savoyen, Maria Theresia und Kaiser Franz Stephan von Lothringen stehen dabei im Fokus. Auch das heute beinahe verschwundene „Lustgärtchen“ hinter dem Schloss und dessen Beziehung zum benachbarten barocken Terrassengarten von Schloss Hof werden im Zuge dieser Exklusivführung beleuchtet.

BDA

In OÖ bietet unter anderem die Stadt Freistadt ein vielfältiges Programm mit  Schauschmieden in der alten Schmiede, Spezialführung „König Ottokar in Freistadt“ Kirchturmbesteigung und vielem mehr.

(c) Richard Schramm

Steirisches Beispiel: Das Doppeljubiläum „100 Jahre Gruabn“ und „110 Jahre Sturm Graz“ ist der Anlass, den legendären Grazer Fußballplatz ins Blickfeld zu rücken. Die immer wieder geschilderte beeindruckende Atmosphäre des früheren Sturmplatzes (jetzt GSC) beruht auch auf der besonderen Lage und der baulichen Gestaltung. Die gedeckte Sitzplatztribüne an der Westseite des Platzes wurde 1934 eröffnet und gilt heute als älteste noch bespielte Fußball-Holztribüne in Österreich, deren Restaurierung das Ziel der „Initiative für den Erhalt der Gruabn-Holztribüne“ ist.

BDA

Vorarlberger Geschichtsort: Die "neue" Kirche in Egg. Am 3. Oktober 1864 kommt Johann Georg Rüscher als neuer Seelsorger nach Schoppernau. Beim Kronenwirt wird er dem Sozialreformer und Autor Franz Michael Felder vorgestellt. Es kommt zu Konflikten, der Priester macht Felder das Leben von der Kanzel herunter zur Hölle. Im Mai 1885 übersiedelt Rüscher von Schoppernau nach Egg. Als der Seelsorger hierherkommt, findet er andere gesellschaftliche Voraussetzungen und ein desolates Gotteshaus vor. Sein großes Projekt wird der Neubau der Egger Pfarrkirche von 1890 bis 1892.

(c) Boehringer Friedrich [Fred]

Tirol, auf den Spuren von Kaiser Maximillian: In Thaur liegt eine bedeutende Ruine - und die Schatten seines Wirkens auf lokaler Ebene. Hier gibt es Geschichten von der Sorge des Kaisers um die Burg und deren BewohnerInnen, von der Not der Thaurer unten im Dorf und oben am Berg. Daneben bieten ein digitaler Rundgang durch die Burgruine und die Exponate des Museums „rundumthaur“ Einblicke in die Geschichte.

BDA

Im Burgenland ist unter anderem die Martin-Kaserne geöffnet. 1853 bis 1858 wurde das k.k. Kadetteninstitut in Anlehnung an das Wiener Arsenal im Stil des „Romantischen Historismus“ errichtet. Sie diente dem Militär erst als Schule, später als Kaserne. Heute sind hier das Militärkommando und eine Jägerkompanie stationiert. Nach dem Ersten Weltkrieg diente sie, neben militärischen, zeitweise auch zivilen Zwecken. Von 1922 bis 1929 tagte der burgenländische Landtag in der Kaserne, und in den 1920er Jahren waren ein Schülerheim und Gymnasium untergebracht.

(c) Bundesheer (Bundesheer)

Beispiel aus Salzburg: Burg Hohenwerfen. 1898 erwarb Erzherzog Eugen das Anwesen, ließ sie mit fachkundiger Unterstützung seines Architekten Anton Weber grundlegend restaurieren und machte sie zum Mittelpunkt seiner großen Kunst- und Waffensammlung. Am 8. Jänner 1931 brach im Palas durch einen Glimmbrand ein Großfeuer aus und zerstörte weite Teile der Burganlage. Innerhalb der folgenden 16 Monate wurde Hohenwerfen wiederaufgebaut.

(c) www.guenterstandl.de (www.guenterstandl.de)

Auch in Wien sind dutzende Gebäude geöffnet - vom Palais Epstein über die Französiche Botschaft, Schloss Schönbrunn und Stefaniewarte, den Waschsalon im Karl-Marx-Hof mit einer Ausstellung über 100 Jahre Frauenwahlrecht bis zum Bundesdenkmalamt und zur "Feuerwache" in der Hofburg, bei der es Spezialführungen durch das Außenareal der Hofburg Wien gibt, und auf Schautafeln über das Feuerwehrwesen in Wien informiert wird.

https://tagdesdenkmals.at

 

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In ganz Österreich sind zahlreiche Gebäude bei freiem Eintritt zu besuchen.

In NÖ - unter vielen anderen - die Kartause Mauerbach (mit Workshops) oder das Barockjuwel Schloss Niederweiden: Prinz Eugen von Savoyen, Maria Theresia und Kaiser Franz Stephan von Lothringen stehen dabei im Fokus. Auch das heute beinahe verschwundene „Lustgärtchen“ hinter dem Schloss und dessen Beziehung zum benachbarten barocken Terrassengarten von Schloss Hof werden im Zuge dieser Exklusivführung beleuchtet.

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In OÖ bietet unter anderem die Stadt Freistadt ein vielfältiges Programm mit  Schauschmieden in der alten Schmiede, Spezialführung „König Ottokar in Freistadt“ Kirchturmbesteigung und vielem mehr.

(c) Richard Schramm

Steirisches Beispiel: Das Doppeljubiläum „100 Jahre Gruabn“ und „110 Jahre Sturm Graz“ ist der Anlass, den legendären Grazer Fußballplatz ins Blickfeld zu rücken. Die immer wieder geschilderte beeindruckende Atmosphäre des früheren Sturmplatzes (jetzt GSC) beruht auch auf der besonderen Lage und der baulichen Gestaltung. Die gedeckte Sitzplatztribüne an der Westseite des Platzes wurde 1934 eröffnet und gilt heute als älteste noch bespielte Fußball-Holztribüne in Österreich, deren Restaurierung das Ziel der „Initiative für den Erhalt der Gruabn-Holztribüne“ ist.

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Vorarlberger Geschichtsort: Die "neue" Kirche in Egg. Am 3. Oktober 1864 kommt Johann Georg Rüscher als neuer Seelsorger nach Schoppernau. Beim Kronenwirt wird er dem Sozialreformer und Autor Franz Michael Felder vorgestellt. Es kommt zu Konflikten, der Priester macht Felder das Leben von der Kanzel herunter zur Hölle. Im Mai 1885 übersiedelt Rüscher von Schoppernau nach Egg. Als der Seelsorger hierherkommt, findet er andere gesellschaftliche Voraussetzungen und ein desolates Gotteshaus vor. Sein großes Projekt wird der Neubau der Egger Pfarrkirche von 1890 bis 1892.

(c) Boehringer Friedrich [Fred]

Tirol, auf den Spuren von Kaiser Maximillian: In Thaur liegt eine bedeutende Ruine - und die Schatten seines Wirkens auf lokaler Ebene. Hier gibt es Geschichten von der Sorge des Kaisers um die Burg und deren BewohnerInnen, von der Not der Thaurer unten im Dorf und oben am Berg. Daneben bieten ein digitaler Rundgang durch die Burgruine und die Exponate des Museums „rundumthaur“ Einblicke in die Geschichte.

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Im Burgenland ist unter anderem die Martin-Kaserne geöffnet. 1853 bis 1858 wurde das k.k. Kadetteninstitut in Anlehnung an das Wiener Arsenal im Stil des „Romantischen Historismus“ errichtet. Sie diente dem Militär erst als Schule, später als Kaserne. Heute sind hier das Militärkommando und eine Jägerkompanie stationiert. Nach dem Ersten Weltkrieg diente sie, neben militärischen, zeitweise auch zivilen Zwecken. Von 1922 bis 1929 tagte der burgenländische Landtag in der Kaserne, und in den 1920er Jahren waren ein Schülerheim und Gymnasium untergebracht.

(c) Bundesheer (Bundesheer)

Beispiel aus Salzburg: Burg Hohenwerfen. 1898 erwarb Erzherzog Eugen das Anwesen, ließ sie mit fachkundiger Unterstützung seines Architekten Anton Weber grundlegend restaurieren und machte sie zum Mittelpunkt seiner großen Kunst- und Waffensammlung. Am 8. Jänner 1931 brach im Palas durch einen Glimmbrand ein Großfeuer aus und zerstörte weite Teile der Burganlage. Innerhalb der folgenden 16 Monate wurde Hohenwerfen wiederaufgebaut.

(c) www.guenterstandl.de (www.guenterstandl.de)

Auch in Wien sind dutzende Gebäude geöffnet - vom Palais Epstein über die Französiche Botschaft, Schloss Schönbrunn und Stefaniewarte, den Waschsalon im Karl-Marx-Hof mit einer Ausstellung über 100 Jahre Frauenwahlrecht bis zum Bundesdenkmalamt und zur "Feuerwache" in der Hofburg, bei der es Spezialführungen durch das Außenareal der Hofburg Wien gibt, und auf Schautafeln über das Feuerwehrwesen in Wien informiert wird.

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Open House: Freier Eintritt in 270 Burgen, Häuser und Kirchen

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