Eigentumswohnungen: Beliebte Wiener Innenstadt

Der erste Bezirk bleibt begehrte Lage für Wohnungskäufe. Heuer wurden 51 Wohnungen im Zentrum verkauft. Fast alle Käufer stammen aus Österreich.

(c) Stanislav Jenis

Wohnungen in der Wiener Innenstadt sind nach wie vor begehrt, wenn es darum geht, zu kaufen. Bis Ende Juli wurden im 1. Bezirk bisher 51 Eigentumswohnungen und damit um 16 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum verkauft, wie Otto Immobilien am Montag in einer Aussendung mitteilte.

"Da einige neue Bauvorhaben in der Pipeline sind, rechnen wir auch heuer wieder mit einer hohen Anzahl an Verkäufen", sagte Richard Buxbaum, Leiter Wohnimmobilien bei Otto Immobilien. Das Vorjahr 2018 sei mit Verkäufen in Höhe von 153 Mio. Euro das zweitstärkste seit Beginn der Erhebung 2010 gewesen, hieß es. Im Durchschnitt würden jährlich rund 120 Mio. Euro für Wohnungen in der Innenstadt ausgegeben.

Wegen der kleinen Anzahl an Transaktionen pro Jahr und der unterschiedlichen Qualität der verkauften Wohnungen in den einzelnen Jahren kommt es jahresbedingt teilweise zu stärkeren  Preisschwankungen. Die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate des Mittelwertes pro m² für Eigentumswohnungen im Erstbezug von 2010 bis 2018 beträgt für den gesamten Bezirk 4,20 Prozent, ergibt der Wohnungsatlas von Otto Immobilien.
Die teuerste Transaktion wurde 2017 im Schottenviertel mit 32.094 Euro/m² erzielt. Der Durchschnittspreis pro m² für die Transaktionen der vergangenen 12 Monate betrug 14.672 Euro/m².

Käufer: Mehr Österreicher – weniger Russen


Käufer der Innenstadt-Wohnungen seien zu 90 Prozent Österreicher, die  85 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens ausgeben. Direkt dahinter befinden sich die Käufer weiterer EU-Staaten wie Deutschland, Niederlande oder Ungarn. Sie bilden mit 5 Prozent die zweitgrößte Käufergruppe und halten 7 Prozent des Transaktionsvolumens. Dagegen habe sich der Anteil an russischen Käufern in den vergangenen Jahren deutlich reduziert und liege derzeit bei nur 1 Prozent, hieß es in der Aussendung.

 

Schottenviertel als Hotspot für Eigentumswohnungen


Aktuell gibt es laut Otto Immobilien 4.134 Eigentumswohnungen im 1. Bezirk mit einer kumulierten Nutzfläche von rund 427.500 Quadratmetern. Im Durchschnitt sei damit jede Eigentumswohnung 103 Quadratmeter groß. Die gesamte Nutzfläche der  Wohnungen im Eigentum beträgt insgesamt rund 427.500 m² und ist damit im Vergleich zum letzten Bericht um rund 2.500 m² gestiegen. Die meisten Wohnungen befinden sich übrigens im Schottenviertel (34 Prozent) die wenigsten im „kleineren“ Stubenviertel (17 Prozent).

 

 

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