Historische Objekte

Barockgarten Schloss Hof fertiggestellt

Rund neun Millionen Euro wurde in die Garten-Rekonstruktion des bekannten niederösterreichischen Barockschlosses in Niederösterreich investiert.

Große Kaskade

Mit der Wiederherstellung der siebten Gartenterrasse und der im vergangenen Jahr abgeschlossenen Rekonstruktion der "Großen Kaskade" (Bild) ist der 15 Hektar große Barockgarten von Schloss Hof in Niederösterreich wieder vollständig erlebbar wie im 18. Jahrhundert.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Hertha Hurnaus

3. Barockterrasse

Erstmals erschiließt sich der Garten vom Schloss aus in seiner gesamten Größendimension und ermöglicht gleichzeitig den Blick auf die Landschaft rundum.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Hertha Hurnaus

5. Barockterrasse

Rund neun Millionen Euro investierte die Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) in die Garten-Revitalisierung, etwa vier Millionen Euro in die Große Kaskade und fünf Millionen Euro in die siebte Terrasse.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Hertha Hurnaus

Festsaal

Print Eugen von Savoyen erwarb 1725 das Renaissancekastell und ließ das Schloss vom Architekten Johann Lucas von Hildebrandt um zwei Längsflügel erweitern, einen Gutshof sowie einen siebenterrassigen Garten anlegen.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Lois Lammerhuber

Gartenansicht

Der nach französischem Vorbild vom Garteningenieur Anton Zinner gestaltete Garten war mit zahlreichen Treppen, Skulpturen, Brunnen, Blumenterrassen und schattigen Wandelgängen einer der bedeutensten Gärten des deutschsprachigen Raums. Auch Maria Theresia und Kaiser Franz I. fanden Gefallen an Schloss Hof und so ging 1755 der Besitz an die kaiserliche Familie.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Hertha Hurnaus

Gutshof

Maria Theresia ließ Schloss Hof zur größetn Landschlossanlage Österreichs aus- und umbauen. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wirde die Gartenanlage mehr und mehr ihrem Schicksal überlassen und die Brunnen demontiert - auch die Große Kaskade. Der Garten aber blieb in seiner barocken Grundstruktur erhalten.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Lois Lammerhuber

Neptunbrunnen

Ab 1991 wurden erste archäologische Grabungen gemacht, mit dem Ziel, die gesamte barocke Gartenanlage zu revitalisieren. Dabei hielt man sich vor allem an die von Maria Theresia in AUftrag gegebenen Gemälde von Bernardo Bellotto, bekannt als Canaletto, und historische Pläne. 2003 begannen die ersten Arbeiten an der Rekonstruktion der einzelnene Terrassen.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Hertha Hurnaus

Orangerie

Ein Meilenstein war 2006 der Fund von zwei Originalplänen (datiert um 1765), die gesamte Anlage mit allen sieben Terrassen detailgetreu wiedergibt. Der Durchbruch für den finalen Rekonstruktionsplan der siebten Terrasse gelang 2017. Der Plan sowie die Grabungsergebnisse konnten überlagert und zu einer 3D-Visualisierung vereint werden.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Lois Lammerhuber

Sala Terrena

Landschaftsarchitekt Werner Sellinger, Geschäftsführer der Grünplan GmbH, zeichnet für die Planung und das Baumanagement des Projekts verantwortlich.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Lois Lammerhuber

Spiegelbecken

Insgesamt wurden 400 Alleebäume sowie 300 Obestgehölze, 100 Stück heimische Wildsträucher sowie drei Kilometer Hecken aus Feldahorn gepflanzt.

> > > Mehr Infos und Öffnungszeiten unter: www.schlosshof.at

> > > Mehr: Bildergalerie zur "Großen Kaskade"

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Lois Lammerhuber
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Große Kaskade

Mit der Wiederherstellung der siebten Gartenterrasse und der im vergangenen Jahr abgeschlossenen Rekonstruktion der "Großen Kaskade" (Bild) ist der 15 Hektar große Barockgarten von Schloss Hof in Niederösterreich wieder vollständig erlebbar wie im 18. Jahrhundert.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Hertha Hurnaus

3. Barockterrasse

Erstmals erschiließt sich der Garten vom Schloss aus in seiner gesamten Größendimension und ermöglicht gleichzeitig den Blick auf die Landschaft rundum.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Hertha Hurnaus

5. Barockterrasse

Rund neun Millionen Euro investierte die Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) in die Garten-Revitalisierung, etwa vier Millionen Euro in die Große Kaskade und fünf Millionen Euro in die siebte Terrasse.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Hertha Hurnaus

Festsaal

Print Eugen von Savoyen erwarb 1725 das Renaissancekastell und ließ das Schloss vom Architekten Johann Lucas von Hildebrandt um zwei Längsflügel erweitern, einen Gutshof sowie einen siebenterrassigen Garten anlegen.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Lois Lammerhuber

Gartenansicht

Der nach französischem Vorbild vom Garteningenieur Anton Zinner gestaltete Garten war mit zahlreichen Treppen, Skulpturen, Brunnen, Blumenterrassen und schattigen Wandelgängen einer der bedeutensten Gärten des deutschsprachigen Raums. Auch Maria Theresia und Kaiser Franz I. fanden Gefallen an Schloss Hof und so ging 1755 der Besitz an die kaiserliche Familie.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Hertha Hurnaus

Gutshof

Maria Theresia ließ Schloss Hof zur größetn Landschlossanlage Österreichs aus- und umbauen. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wirde die Gartenanlage mehr und mehr ihrem Schicksal überlassen und die Brunnen demontiert - auch die Große Kaskade. Der Garten aber blieb in seiner barocken Grundstruktur erhalten.

Copyright Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H./Lois Lammerhuber

Neptunbrunnen

Ab 1991 wurden erste archäologische Grabungen gemacht, mit dem Ziel, die gesamte barocke Gartenanlage zu revitalisieren. Dabei hielt man sich vor allem an die von Maria Theresia in AUftrag gegebenen Gemälde von Bernardo Bellotto, bekannt als Canaletto, und historische Pläne. 2003 begannen die ersten Arbeiten an der Rekonstruktion der einzelnene Terrassen.

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Orangerie

Ein Meilenstein war 2006 der Fund von zwei Originalplänen (datiert um 1765), die gesamte Anlage mit allen sieben Terrassen detailgetreu wiedergibt. Der Durchbruch für den finalen Rekonstruktionsplan der siebten Terrasse gelang 2017. Der Plan sowie die Grabungsergebnisse konnten überlagert und zu einer 3D-Visualisierung vereint werden.

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Sala Terrena

Landschaftsarchitekt Werner Sellinger, Geschäftsführer der Grünplan GmbH, zeichnet für die Planung und das Baumanagement des Projekts verantwortlich.

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Spiegelbecken

Insgesamt wurden 400 Alleebäume sowie 300 Obestgehölze, 100 Stück heimische Wildsträucher sowie drei Kilometer Hecken aus Feldahorn gepflanzt.

> > > Mehr Infos und Öffnungszeiten unter: www.schlosshof.at

> > > Mehr: Bildergalerie zur "Großen Kaskade"

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Kommentar zu Artikel:

Schloss Hof: Rekonstruktion des Barockgartens abgeschlossen

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