Umbau des Wiener Donauturms gestartet

Rund 8,5 Millionen Euro werden für die Modernisierung der Sehenswürdigkeit investiert. Bis Ostern bleibt der Donauturm für Besucher geschlossen.

Wiener Donauturm
Wiener Donauturm
Wiener Donauturm – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Der Donauturm in Wien wird seit 8. Jänner 2018 "state of the art" umgebaut. Das sich in 170 Metern beständig drehende Restaurant und das Turmcafé auf 160 Metern werden dabei vollständig modernisiert und in den Stil der 60er-Jahre zurückgeführt. Besuchern werden künftig mehr Unterhaltungsmöglichkeiten in und rund um die beliebte Sehenswürdigkeit geboten.

So entsteht im Zuge der Umbauarbeiten ebenerdig ein neues Bierlokal samt Gastgarten mit Platz für bis zu 250 Personen sowie das Donaucafé. Insgesamt werden für den Umbau etwa 8,5 Mio. Euro investiert. Bis Ostern bleibt der Turm für Besucher geschlossen, ab April steht er für Besichtigungen offen.

 

Die höchsten Gebäude Österreichs

Mit insgesamt 252 Metern von der Sohle bis zur Spitze ist der Donauturm das höchste Bauwerk Österreichs und eines der beliebtesten Ausflugsziele und Wahrzeichen Wiens. Der Donauturm wurde 1964 als Höhepunkt und stolzes Symbol im Rahmen der Wiener Internationalen Gartenschau (WIG) errichtet und zieht seither jedes Jahr über 420.000 Besucher an. Ungefähr die Hälfte davon kommt aus dem Ausland, die anderen 50 Prozent aus Österreich. Als Wahrzeichen Wiens steht der Donauturm seit 2001 unter Denkmalschutz. Darum findet der Umbau 2018 in enger, sehr guter und konstruktiver Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt (BDA) statt.

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