Eine riesige Python in der Stadt

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Für Schlangenphobiker ist dieses Wohnhaus in Grenoble wohl nichts. Doch das dürfte den französischen Architekten Éduard François, der für sein extravagantes Œuvre bekannt ist, wohl kaum tangieren. Ihm ging es bei "Le Python" um das kreative Spiel mit der Fassade. 

 

(c) Croce & Wir
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Die Illusion der Schlangenhaut erzeugte François durch die raffinierte Anordnung von 47.000 Wandrauten aus Aluminium, die in vier Farben beschichtet sind.

 

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Geliefert wurden die Wandrauten von Prefa, einem österreichischen Spezialisten für Fassadensysteme.

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Mit dem Pythonmuster wurde das Gebäude nicht nur zum Blickfang – es lässt auch optisch Kanten, die großen Fenster und ausladenden Balkonflächen verschwinden.

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Als Vorlage für den Fassadenentwurf diente dem Architekten ein Designer-Rucksack. Das Muster wurde gescannt und auf das passende Maß gezoomt. "Die Schuppen zu Fassadenrauten umzuwandeln, war einfach", meint François.

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Auf jedem Kleinteil wurde in der entsprechenden Farbe P.10 anthrazit, P.10 hellgrau, naturblank sowie silbermetallic eine Nummer notiert, die bei der präzisen Umsetzung der Anordnung vom Plan auf die Fassade half.

(c) Croce & Wir
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Le Python in Presqu'île de Grenoble ist jetzt schon architektonisches Kultobjekt und steht als ein chices, auffälliges Gebäude und einzigartiges Original, von Weitem sichtbar, für mutige, moderne Architektur und Baukultur.

(c) Croce & Wir
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Kreatives Fassadenspiel: Eine riesige Python in der Stadt

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