Wissen

Cheops-Pyramide

Der Architekt und Stadtplaner Bernhard Kerres gibt in seinem Buch Antworten auf einige ungeklärte Fragen zum Bau der Cheops-Pyramide.

Blick in das Innere der Pyramide aus vermessungstechnischer Sicht.

Kaum ein anderes Bauwerk wurde so genau erkundet, begutachtet und bis ins Detail analysiert, vermessen und fotografiert wie die Cheops-Pyramide, die älteste und größte der drei Pyramiden von Gizeh. Generationen von Wissenschaftlern haben sich mit dem Bau auseinandergesetzt und jede Besonderheit notiert. Dennoch bleiben bis heute grundlegende Fragen offen.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Ein Grund, warum das Bauwerk bis heute Rätsel aufgibt, liegt im Gewicht der verbauten Steinblöcke. Die Cheops-Pyramide ist mit nahezu 150 Metern Höhe nicht nur die höchste aller Pyramiden, sondern auch die mit den größten Setingewichten.

Marcello Bertinett, aus: Siliotti, Alberto, Ägyptische Pyramiden, Karl Müller Verlag

Blick vom Eingang der Königskammer.

Für viele Forscher steht daher die Frage des Transports der tonnenschweren Steinblöcke im Vordergrund ihrer Überlegungen.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Konstruktion und Arbeitsweise eines Wechselaufzugs.

Es gibt wohl kein anderes Gebäude der Baugeschichte, bei dem der reine Materialtransport so viele verschiedene Theorien hat entstehen lassen. Wikrlich glaubhaft ist bislang keine. So bleiben grundlegende Fragen bis heute offen.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Das betrifft sowohl wichtige konstruktive Details als auch rein praktische Überlegungen, etwa die Frage, wie die Bauleute in den Gängen und Kammern ohne Tageslicht und ausreichende Luftzufuhr Schwerstarbeit verrichten konnten.

Abbildung: West-Ost-Schnittprojektion der Cheops-Pyramide mit Gängen und Hohlräumen.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Die Königinnenkammer zeichnet sich durch eine Vielzahl von zentimetergenauen Proportionen aus. Besonders überraschend ist die Bemessung des heutigen Eingangs nach dem Goldenen Schnitt, dessen Proportionen aber vermutlich nicht bewusst angewendet wurden.

Abbildung: Innenraum der Königinnenkammer mit Rekonstruktion der verloren gegangenen Fußbodenoberbelags.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Das bisher bekannte, nordsüdlich ausgerichtete Kammersystem (gelb).

Bernhard Kerres, Stuttgart

Schaubild der Gesamtanlage aus der Vogelperspektive mit hypthetisch angenommenen (kursiv) und nachgewiesenen Bauten.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Blick auf die Gesamtanlage aus östlicher Richtung.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Cover

Das Buch "Cheops - In der Mitte der Pyramide" des Autors Bernhard Kerres gliedert sich in drei große Teile: das äußere Erscheinungsbild der Pyramide, das innere Gang- und Kammersystem sowie eine alles umfassende Theorie. Dabei bilden Funktion, Konstruktion und Form den Leitfaden sowohl für die Bauwerksanalyse als auch für die theoretischen Überlegungen. Erschienen ist das 296-seitige in Leinen gebundene Werk in der edition esefeld & traub, Stuttgart, erhältlich ab 68 Euro im gut sortierten Buchhandel.

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Blick in das Innere der Pyramide aus vermessungstechnischer Sicht.

Kaum ein anderes Bauwerk wurde so genau erkundet, begutachtet und bis ins Detail analysiert, vermessen und fotografiert wie die Cheops-Pyramide, die älteste und größte der drei Pyramiden von Gizeh. Generationen von Wissenschaftlern haben sich mit dem Bau auseinandergesetzt und jede Besonderheit notiert. Dennoch bleiben bis heute grundlegende Fragen offen.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Ein Grund, warum das Bauwerk bis heute Rätsel aufgibt, liegt im Gewicht der verbauten Steinblöcke. Die Cheops-Pyramide ist mit nahezu 150 Metern Höhe nicht nur die höchste aller Pyramiden, sondern auch die mit den größten Setingewichten.

Marcello Bertinett, aus: Siliotti, Alberto, Ägyptische Pyramiden, Karl Müller Verlag

Blick vom Eingang der Königskammer.

Für viele Forscher steht daher die Frage des Transports der tonnenschweren Steinblöcke im Vordergrund ihrer Überlegungen.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Konstruktion und Arbeitsweise eines Wechselaufzugs.

Es gibt wohl kein anderes Gebäude der Baugeschichte, bei dem der reine Materialtransport so viele verschiedene Theorien hat entstehen lassen. Wikrlich glaubhaft ist bislang keine. So bleiben grundlegende Fragen bis heute offen.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Das betrifft sowohl wichtige konstruktive Details als auch rein praktische Überlegungen, etwa die Frage, wie die Bauleute in den Gängen und Kammern ohne Tageslicht und ausreichende Luftzufuhr Schwerstarbeit verrichten konnten.

Abbildung: West-Ost-Schnittprojektion der Cheops-Pyramide mit Gängen und Hohlräumen.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Die Königinnenkammer zeichnet sich durch eine Vielzahl von zentimetergenauen Proportionen aus. Besonders überraschend ist die Bemessung des heutigen Eingangs nach dem Goldenen Schnitt, dessen Proportionen aber vermutlich nicht bewusst angewendet wurden.

Abbildung: Innenraum der Königinnenkammer mit Rekonstruktion der verloren gegangenen Fußbodenoberbelags.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Das bisher bekannte, nordsüdlich ausgerichtete Kammersystem (gelb).

Bernhard Kerres, Stuttgart

Schaubild der Gesamtanlage aus der Vogelperspektive mit hypthetisch angenommenen (kursiv) und nachgewiesenen Bauten.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Blick auf die Gesamtanlage aus östlicher Richtung.

Bernhard Kerres, Stuttgart

Cover

Das Buch "Cheops - In der Mitte der Pyramide" des Autors Bernhard Kerres gliedert sich in drei große Teile: das äußere Erscheinungsbild der Pyramide, das innere Gang- und Kammersystem sowie eine alles umfassende Theorie. Dabei bilden Funktion, Konstruktion und Form den Leitfaden sowohl für die Bauwerksanalyse als auch für die theoretischen Überlegungen. Erschienen ist das 296-seitige in Leinen gebundene Werk in der edition esefeld & traub, Stuttgart, erhältlich ab 68 Euro im gut sortierten Buchhandel.

Kommentar zu Artikel:

Rätselhafter Pyramidenbau

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