Ende eines Sonderfalls: FPK und FPÖ vereinen sich

Kärnten hat ab heute nur noch ein freiheitliches Lager: Nach einer achtjährigen Trennung entsteht aus FPK und FPÖ wieder die Kärntner FPÖ. Parteichef wird der jetzige FPK-Obmann Christian Ragger.

Ende eines Sonderfalls FPoe
Ende eines Sonderfalls FPoe
Christian Ragger – (c) APA/GERT EGGENBERGER (GERT EGGENBERGER)

Nach einer acht Jahre währenden Trennung vereinigen sich die FPK und die Kärntner FPÖ am heutigen Freitag bei einem gemeinsamen Parteitag in Pörtschach am Wörthersee wieder. Beide Parteien haben bereits im Vorfeld Grundsatzbeschlüsse gefasst, der Parteitag dürfte also nur mehr ein Formalakt zu sein. Parteichef der wiedervereinten Kärntner FPÖ wird der derzeitige FPK-Chef Christian Ragger. Als Hauptredner am Parteitag ist Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache vorgesehen.

Begonnen hatte die Spaltung im Jahr 2005, als der damalige Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider das BZÖ aus dem Boden stampfte. Die "Freiheitlichen in Kärnten" machten den Farbwechsel von Blau zu Orange mit wenigen Ausnahmen geschlossen mit.

Nach Haiders Tod näherten sich die Kärntner unter Parteichef Uwe Scheuch wiederum der Bundes-FPÖ an. Aus der Parteifarbe orange wurde hellblau, aus BZÖ wurde FPK. Künftig wird die Partei wieder unter FPÖ Kärnten firmieren. Die Verwirrung um das freiheitliche Lager ist damit aber noch nicht ganz beendet: Das BZÖ existiert nach wie vor als eigenständige und auch im Landtag vertretene Partei.

Die Freiheitlichen in Kärnten: ein Sonderfall

(APA)

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