Facebook: Militärgymnasiasten kämpfen um ihre Schule

Die Schülervertretung des Militärrealgymnasiums Wiener Neustadt hat eine Online-Petition und eine Facebook-Initiative gestartet.

Die Schülervertretung des Militärrealgymnasiums Wiener Neustadt will die geplante Schließung der Schule kämpfen. Nach der Präsentation des Strukturpaketes von Verteidigungsminister Gerlad Klug (SPÖ) startete sie die Facebook-Initiative "Rettet das Militärgymnasium". Freitagvormittag hielt die Seite bereits bei fast 7000 Likes. Auch eine Online-Petition wurde eingerichtet, teilte Schulsprecher Christian Vesligay in einer Aussendung mit.

Die in Österreich "einmalige Bildungseinrichtung" dürfe nicht den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen, betonte Vesligay. Die Ersparnis sei "entgegen den kursierenden Angaben höchst gering". Die Online-Petition habe bereits 1340 Unterschriften erhalten, so der Schulsprecher zum Stand vom Freitagvormittag.

Pröll will Einigung der Koalitionsparteien abwarten

Weit zurückhaltender reagierte indes Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) auf das Sparkanzept. Er wolle die Einigung der Koalitionsparteien darauf abwarten, sagte er. Dann werde es - wie in einem Gespräch mit Klug am Mittwoch vereinbart - Verhandlungen geben.

Pröll hatte nach der Unterredung in St. Pölten angemerkt, dass die Gesamtsituation des Österreichischen Bundesheeres "nicht ohne Auswirkungen auf Niederösterreich" bleiben werde. Er lege freilich größten Wert auf die Gewährleistung der Einsatzfähigkeit in Katastrophenfällen. Niederösterreich sei derartige Szenarien betreffend "schwer erprobt".

>> Link zur Online-Petition

(APA)

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