Asyl: Demo und Mahnwache „bis sich etwas ändert“

Studierende demonstrieren am Sonntag in Traiskirchen, Künstler initiieren eine Non-stop-Mahnwache in Wien.

APA

Die Flüchtlingspolitik bleibt weiter ein heißes Thema: Bis zu 500 Demonstranten werden morgen Nachmittag ab 14 Uhr in Traiskirchen erwartet. Nachdem eine erste Kundgebung untersagt worden war, hatte die Hochschülerschaft der Uni Wien eine Demo angemeldet, um gemeinsam mit den Flüchtlingen zu protestieren. Die Kundgebung wurde nicht untersagt, hieß es am Samstag vonseiten der Bezirkshauptmannschaft. Eine von der Initiative „Freedom not Frontex“ angemeldete Demo war von den Behörden untersagt worden, was zu heftiger Kritik geführt hatte.

Eine längerfristige Aktion ist unterdessen in Wien geplant: Ab Sonntag, 17 Uhr werden Künstler wie etwa die Sängerin Gustav und die Schauspielerin Claudia Kottal vor der Staatsoper für eine humanere Flüchtlingspolitik lesen, musizieren und performen – und zwar non-stop. Die Mahnwache soll 24 Stunden am Tag laufen, „so viele Tage, bis sich etwas ändert“. Auch Flüchtlinge und Vertreter der Zivilgesellschaft sollen unter dem Motto „Die schweigende Mehrheit sagt JA!“ Texte und Ideen für eine „pragmatischen und solidarischen Flüchtlingspolitik“ beitragen.

(red.)

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