Nationalrat: Meinl-Reisinger legt Mandat zurück

Ursprünglich wollte die Neos-Spitzenkandidatin für Wien das Parlament erst nach Einzug in den Wiener Landtag verlassen.

WIEN-WAHL/INTERVIEW: BEATE MEINL-REISINGER (NEOS)
WIEN-WAHL/INTERVIEW: BEATE MEINL-REISINGER (NEOS)
APA/HANS KLAUS TECHT

Die Neos-Spitzenkandidatin für die Wien-Wahl, Beate Meinl-Reisinger, hat ihr Nationalratsmandat früher als erwartet zurückgelegt. Bisher hatte es geheißen, sie werde das Parlament nach Einzug in den Wiener Landtag verlassen. Am Donnerstagabend kündigte sie nun an, schon vor der Wahl aus dem Hohen Haus auszuscheiden und hielt gleich ihre Abschiedsrede.

"Das ist das, was wir als Neos tun: wir gehen ein Risiko ein", sagte Meinl-Reisinger angesichts des noch nicht gesicherten Einzuges der Neos in den Wiener Landtag. "Ich möchte im Gegensatz zu Ihnen, Herr Strache, Glaubwürdigkeit in die Politik bringen und daher werde ich mein Mandat noch vor der Gemeinderatswahl zurücklegen", sagte die Politikerin in Richtung des Wiener FP-Spitzenkandidaten Heinz-Christian Strache. Und: "Ich bin auf jeden Fall weg, freuen Sie sich!"

Nachfolgerin Meinl-Reisingers soll Claudia Gamon werden. Sie war bei der Nationalratswahl auf Platz sechs der Bundesliste gereiht und rückt nun nach.

 

(APA)

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