Politik skurril: Linzer FPÖ versteckt sich hinter Frauenbrust

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"Stolz auf Linz"

Mit diesem Foto kündigte die Linzer FPÖ ihre neue Sommer-Kampagne an: Wer sich fragt, warum einer jungen Frau das Wort "Stolz" auf die Brust tätowiert wird, erfuhr die Antwort darauf nur wenige Tage später ...

Screenshot www.facebook.com/fplinz
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... und zwar per großflächigem Plakat: "Stolz auf Linz" prangt auf dem Ausschnitt der kopflosen Frau, die im Bikini vor einer Panorama-Aufnahme der oberösterreichischen Landeshauptstadt abgebildet wurde. Daneben zu sehen: das Stadtwappen.

Einen Hinweis auf die Partei gibt es allerdings keinen, weswegen das Plakat für Missstimmung sorgt. "Es steht grundsätzlich jeder Fraktion frei, das Wappen zu verwenden. Im konkreten Fall distanziert sich die Stadt von den aktuellen Plakaten und den Motiven darauf", sagte Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) in einer Aussendung zu dem Plakat. Er betonte, dass "die Sujets in keinem Zusammenhang mit der Landeshauptstadt oder einer ihrer Einrichtungen stehen".

Warum außerdem "Stolz auf Linz" mit einer spärlich bekleideten Frau illustriert werden muss? Die Frage stellten sich nicht nur FPÖ-Linz-Fans auf Facebook, sondern auch die Stadt-Grünen. "Plakat-Sujets, die mit offenem Sexismus arbeiten, können nicht im Sinne der Stadt sein", kritisierte deren Klubobfrau Ursula Roschger.

Die Linzer FPÖ erkennt auf dem Sujet allerdings keinen Sexismus: Man sehe Frauen in Bikini in jedem Freibad, hieß es aus dem Büro von Vizebürgermeister Detlef Wimmer.

 

FPÖ Linz
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"Hunde mit Migrationshintergrund"

Der niederösterreichische Landesrat Gottfried Waldhäusl betreut in der Landesregierung den Themenbereich Asyl - und jenen des Tierschutzes. In dieser Funktion tätigte Waldhäusl bei einem Besuch in Melk auch eine Aussage, die in den "NÖN" zitiert wurde: "Hunde mit Migrationshintergrund nehmen unseren Tieren leider oftmals den Platz in den örtlichen Tierheimen weg."

Der Sager sorgte auf Social Media für Aufsehen - der Landesrat meinte, der Satz sei aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er hätte damit auf den Wunsch "Machts was gegen die Welpenmafia" reagiert.

Screenshot www.twitter.com/HHumorlos
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"Michael Ludwig Pointing At Things"

Das ging überraschend schnell. Kaum ist Michael Ludwig (SPÖ) als Wiener Bürgermeister im Amt, gibt es schon einen satirischen Foto-Blog, der seinen Namen trägt: "Michael Ludwig Pointing At Things" lenkt den Blick auf Fotos, auf denen Ludwig offenbar seine Lieblingsgeste zum Besten gibt - den Fingerzeig. Auch, wenn der manchmal ins Leere geht.

Screenshot: michaelludwigpointingatthings.tumblr.com
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Ob Müllsack ...

Screenshot: michaelludwigpointingatthings.tumblr.com
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... ein Schild in der kanadischen Stadt Vancouver ...

Screenshot: michaelludwigpointingatthings.tumblr.com
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... oder "Wachstum": Ludwig hat ganz offensichtlich seine Foto-Pose gefunden.

Screenshot: michaelludwigpointingatthings.tumblr.com
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Ludwig ist nicht der erste Wiener Politiker, der mit einem satirischen Blog dieser Art bedacht wird: Stadträtin Ulli Sima hält offenbar gern Dinge - verdichtet dargestellt auf "Ulli Sima Holding Things".

Screenshot: ullisimaholdingthings.tumblr.com
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Der Vorbild der beiden Wiener Blogs ist "Kim Jong-Il Looking At Things". Auf dem Tumblr-Blog des portugiesischen Designers João Rocha wurden ab 2010 Fotos veröffentlicht, auf denen der mittlerweile verstorbene nordkoreanische Diktator Dinge betrachtet: "Looking At Fish" steht unter diesem Exemplar - "betrachtet Fische". Der Blog war über die Jahre ein Liebling der Internet-Gemeinde, nach dem Tod des Kims wurde er zum Internet-Phänomen.

Screenshot: kimjongillookingatthings.tumblr.com
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"Rosa Handtaschl" für Verteidigungsminister Kunasek

Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) will beim Bundesheer das Binnen-I abschaffen. Konkret pocht er auf das Aus für sämtliche Formulierungen, „die den Sprachfluss unnötig beeinträchtigen“. Das Frauennetzwerk Medien sieht darin einen bewussten „Backlash“ in der Frauenpolitik und verleiht ihm deshalb das „Rosa Handtaschl“. „Wenn Frauen nun auch nicht mal mehr sprachlich sichtbar sind, braucht sich Verteidigungsminister Mario Kunasek nicht wundern, wenn das mit dem höheren Frauenanteil beim Heer nicht funktioniert“, kritisiert Martina Madner, stellvertretende Vorsitzende des Frauennetzwerk Medien.

Mit der rosa „Trophäe“ weist das Netzwerk regelmäßig auf Äußerungen von Personen des öffentlichen Lebens hin, deren Frauenbild „von offensichtlichem Sexismus geprägt ist“, wie es heißt.

(c) Gunter Pusch, Flickr, „Neue Sturmgewehre für MP“. CC BY-NC-SA 2.0. Fotomontage: Frauennetzwerk Medien.
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Strache beim verbotenen Rauchen erwischt

Die Regierung hat das allgemeine Rauchverbot, das mit 1. Mai hätte kommen sollen, aufgehoben – allerdings nur für Lokale, nicht für Hallen oder Festzelte. Am 1. Mai wurde nun ausgerechnet Vizekanzler Heinz-Christian Strache beim Rauchen in einem solchen Festzelt gefilmt, nämlich bei der 1. Mai-Kundgebung der FPÖ in Linz.  Strache dazu: „Für mich war das eine FPÖ-interne Veranstaltung, und mir war das allgemeine Rauchverbot im Zelt nicht bewusst.“ Er halte sich sonst immer an das Rauchverbot, vor allem, wenn es in Lokalen angeschrieben sei. „Ich entschuldige mich für diesen Irrtum.“ Der Gesetzgeber sieht bei Verstößen eine Verwaltungsstrafe bis zu 100 Euro vor, im Wiederholungsfall bis zu 1000 Euro. „Eine allfällige Strafe werde ich natürlich bezahlen“, kündigt der FPÖ-Chef an.

APA/.AT/WERNER KERSCHBAUM
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Viel Rauch um ''Joint'' in ÖVP-Posting

Social Media und Politik gehen seit einigen Jahren Hand in Hand. Auch Markus Wallner, ÖVP-Landeshauptmann von Vorarlberg, postet auf seinem Account regelmäßig. Vor einigen Tagen hielt er ein Treffen mit Kanzler Sebastian Kurz fest. Im Hintergrund war ein Bild mit einer kubanischen Zigarrenrollerin zu sehen, die Zigarre verwechselten manche wohl mit einem Joint. Aus diesem Grund löschte Wallner das Foto und postete es noch einmal - mit einer Retusche: Nur diesmal ohne Zigarrenrollerin, stattdessen mit einem Landschaftsbild. Einem User fiel das neuerliche Posting mit dem neuen Hintergrund auf ("das Foto gab es schon mit anderem Bild an der Wand") - das Social Media Team des Landeshauptmanns reagierte darauf: Man habe zu diesem Theam einen klaren Standpunkt, deswegen hat man sich entschieden das Posting anzupassen". Ob damit das (legale) Rauchen von Zigarren oder das (illegale) Gras-Rauchen gemeint war, erschließt sich daraus jedoch nicht.

>> Link zu vol.at

(c) Land Vorarlberg/vol.at
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FPÖ Schwarzach in Pongau verwechselt ihren Ort

Ein Name, zwei Orte - eine Verwechslung. Auf der Website der FPÖ von Schwarzach im Pongau (Salzburg) ist ein Foto des Ortes zu sehen. Allerdings - wie in den sozialen Medien geunkt wird - vom falschen Schwarzach. Abgebildet ist tatsächlich der Namensvetter des Ortes, der sich allerdings in Vorarlberg befindet.

Zudem, wie auf Twitter beanstandet wird, soll das falsche Foto auch mit einem falschen Bildcredit versehen worden sein. Genauer gesagt: die Nennung des Urhebers fehlt. 

(c) Screenshot: http://fpoe-pongau.at/schwarzach
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Faßmann verrät Zugangscode zu Ministerbüro

Die ORF-Nachrichtensendung "Zeit im Bild 2" berichtete über das geplante Kopftuchverbot in Kindergärten und Volksschulen - und besuchte dafür Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) zum Interview an seinem Arbeitsplatz im Ministerium. Auf den Aufnahmen, die in der "ZiB 2" gezeigt wurden, war dann auch zu sehen, wie Faßmann die Tür zum Sekretariat öffnet - und vorher seinen Türcode eingibt. Die Zahlenkombination war für Zuseher klar erkennbar.

Und welches Passwort hat ein Minister? Seinen Geburtstag. Was ja gemeinhin als nicht besonders ratsam gilt. Das Ministerium ließ den Code mittlerweile ändern.

Die Presse
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Rote Volkspartei?

Rot als Hintergrundfarbe, weiß die Schrift - und trotzdem stehen zwei verschiedene Parteien dahinter. Genauer gesagt darunter. Gemeint ist der anlaufende (Plakat-)Wahlkampf in Innsbruck, wo am 22. April Wahlen stattfinden.

Beim schnellen Hinsehen könnte man meinen, es handelt sich um die Plakate einer Partei - der Sozialdemokraten, deren traditionelle Farbe bekanntlich das Rot ist, während die Volkspartei in der Regel auf Schwarz - oder Türkis - setzt.

Auf Twitter unken daher so manche User: "Haben SPÖ und ÖVP dieselbe Werbeagentur?"

(c) Screenshot: Twitter
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Marlboro-Shirts für Rauchverbot

"Hartinger-Klein: Rauchen kann tödlich sein!", wissen die Neos und verteilten 500 Gratis-T-Shirts - mit einem Aufdruck, der sich an FPÖ-Gesundheitsministerin Hartinger-Klein wandte. Sie hatte zuletzt im Parlament das Vorhaben der Regierung unterstützt, das generelle Rauchverbot in der Gastronomie zu kippen, was die Neos scharf kritisieren.

Rauch-Gegner konnten diese über eine eigens eingerichtete Website bestellen, die T-Shirts im Marlboro-Design waren rasch vergriffen. Bestellen können aktivistischere Teilnehmer der aktuellen Raucher-Debatte dort aber nach wie vor Stickerpackungen.

Neos/Screenshot Facebook
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''Ist das ein Bondage-Club?''

Das Kippen des geplanten Rauchverbot in der Gastronomie wurde Ende Februar hitzig im Nationalrat diskutiert. Besonders in Erinnerung war das Meme-würdige Rede von Neos-Chef Matthias Strolz ("Ist das ein Selbstfesselungsverein dieser Regierung - ist das ein Bondage-Club, oder was ist mit euch?"). Der österreichische Video- und Sample-Künstler Kurt Razelli, der schon berühmte Sager von Frank Stronach und Marko Arnautovic sampelte, hat nun die mehrstündige Debatte im Nationalrat auf knapp 3,5 Minuten humoristisch zusammengefasst. In den weiteren Hauptrollen: Robert Lugar und Heinz-Christian Strache.

>>> zum Video: Rauchen by Kurt Razelli

(c) Screenshot Youtube Kurt Razelli
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Wie viel ist 2 plus 2? ''Antworten wie Kurz''

Rauchverbot, Sicherheitspaket, Brexit: Bei seiner ersten Fragestunde als Bundeskanzler musste sich Sebastian Kurz (ÖVP) im Parlament vielen Themen stellen. Seine Antworten leitete er mehrfach derart ein: "Sie kennen politische Realitäten." Oder: "Sie sprechen ein viel diskutiertes Thema an." Zu vage war das vielen Österreichern, wie sie auf Twitter und Facebook verkünden, wo mittlerweile ein neuer Hashtag gebildet wurde: #antwortenwiekurz bzw. #answerlikekurz.

Ein Satirebeispiel, das seither dort zu lesen ist: Frage: "Wie alt sind Sie?" Antwort eines Users: "Zunächst möchte ich festhalten, dass das Alter eine Zahl ist, die sich ständig ändert – das haben wir bereits beim letzten EU-Gipfel beschlossen. Aber ich finde es äußerst bedenklich, dass Sie mich jetzt wegen meines Alters anpatzen wollen."

(c) Screenshot: Twitter
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''Kurz ziehen lassen'': Der Kanzler als Teekellner

"Wenn der Bundeskanzler es sich nicht nehmen lässt, Dir die Teekanne vom Empfangsraum in sein Büro zu tragen." Diesen Satz twitterte der "Standard"-Journalist Thomas Mayer am Wochenende und hängte ein Beweisfoto dazu. Mehr brauchte es nicht, um Schwung in den Kurznachrichtendienst zu bringen.

So wurde Regierungschef Sebastian Kurz (ÖVP) mit einer Teekanne verglichen, die gemäß einer geläufigen Werbung, "den Tee macht". Andere User setzen des Kanzlers Konterfei auf ein Kellner-Plakat. Und wieder andere spielten mit dem Familiennamen des Kanzlers und schrieben auf ein eigens entworfenes Teesackerl: "Kurz ziehen lassen."

(c) Screenshot: Twitter
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Rainer Pariasek und "Karl-Heinz" Strache

ORF-Sportmoderator Rainer Pariasek (Foto r.) hat sich mit seinen Versprechern (und seinem Englisch) eine Art Kultstatus erarbeitet. Bei der Abschiedsparty für die österreichischen Olympia-Sportler sorgte er erneut für - wohl ungeplante - Lacher: Er begrüßte Sportminister Heinz-Christian Strache (FPÖ) als "Karl-Heinz Strache". Ein Video von dem Versprecher landete bereits auf Youtube.

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Strache als "Retter der EU"

Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) ist im Ministerrat nur knapp einer Beule entgangen. Ausgerechnet der Fahnenmast mit der EU-Flagge fiel ihm beim Verlassen des Pressefoyers fast auf den Kopf. Er und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) richteten den Mast gemeinsam wieder auf. Strache sah darin einen symbolischen Akt: "Ich habe heute die EU gerettet und aufgefangen."

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
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''Heimat großer Töchter, Söhne''

"Die Bundeshymne singe ich wie der Gabalier", sagte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache beim ORF-Sommergespräch 2015. Mittlerweile ist Strache Vizekanzler Österreichs und hat seine Meinung zur gegenderten Bundeshymne, die seit Jänner 2012 gilt, offenbar geändert. Wie das "profil" berichtet, wird er ab jetzt "Heimat großer Töchter, Söhne" singen. Der Vizekanzler sei auf die Verfassung und die Gesetze vereidigt und werde sich daran auch halten, heißt es aus dem Strache-Büro gegenüber dem Nachrichtenmagazin. Eine Reaktion von Andreas Gabalier steht übrigens noch aus.

>> Artikel des "profil"

 

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Familienkritik via Facebook

"Lieber Cousin Herbert, du hast es tatsächlich geschafft! Heute bist du endlich, als Erster in unserer Familie, zum Minister unserer schönen Alpenrepublik angelobt worden. Goa net schlecht! Gratulation jedenfalls, wir sind alle sehr stolz auf Dich. Na ja fast. Mehr oder weniger halt", schreibt Daniela Kickl in einem Facebook-Posting - adressiert an Herbert Kickl.

Die Autorin ("Apple intern") ist mit dem neuen Innenminister verwandt, sie ist seine Cousine. In weiterer Folge verschärft sie ihre Kritik an ihrem Cousin, den sie Medienberichten zufolge in ihrem Leben nicht allzu oft gesehen hat: "Was ich nicht ganz verstehe ist ja, dass Ihr FPÖ-ler Euch immer als Partei des "kleinen Mannes" verkauft habt. Irgendwie finde ich dazu aber jetzt so rein gar nix im aktuellen Regierungsprogramm. Aber vielleicht verstehe ich es ja auch nicht". Der Beitrag ist auf Facebook bereits 5000 Mal geteilt worden.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Daniela Kickl ihren Cousin via Facebook kritisiert. Deshalb ist davon auszugehen, dass es in Zukunft wieder Post von Cousine Daniela geben wird.

>> Daniela Kickl Facebook

(c) Facebook Daniela Kickl
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Schadenfreude über Tippfehler in Kurz' Bildungs-Tweet

Gerade haben sich ÖVP und FPÖ auf ein bildungspolitisches Programm geeinigt. Die Eckpunkte: Deutsch vor Schuleintritt, eine "Bildungspflicht" sowie härtere Strafen für nachlässige Eltern. Pikant: Rasch nach der Vorstellung der Pläne, passierten dem Social-Media-Team von Volkspartei-Chef Sebastian Kurz auf Twitter Tipp- und Grammatikfehler: Dort wurde das "klare Bekenntis zum differenziertem und leistungsorientiertem Schulsystem" gelobt.

Der fehlerhafte Tweet wurde mittlerweile gelöscht, etliche User legten aber rechtzeitig Screenshots an - und verzierten diese mit hämischen Korrekturen.

(c) Screenshot: Twitter
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"Raucher aller Länder, geht nach Österreich!"

Die Diskussion über eine mögliche Rücknahme des Rauchverbots in der Gastronomie durch die künftige Regierung sorgt auch international für Schlagzeilen. "Raucher aller Länder vereinigt euch und geht nach Österreich: Das ist euer Land", schreibt die Triester Zeitung "Il Picolo" (Montagsausgabe). Darin heißt es, dass Österreich im Jahr 2015 "als eines der letzten" Länder ein Rauchverbot in der Gastronomie beschlossen habe, "und auch nicht sofort, erst ab 1. Mai 2018". "Und jetzt überlegen es sich die Österreicher wieder", heißt es mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ.

(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
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FPÖ bejubelt Grünen-Aus mit Freibier

Die FPÖ feiert in Groß-Enzersdorf – allerdings nicht ihr Abschneiden bei der Nationalratswahl, sondern, dass die Grünen bei eben dieser den Einzug in den Nationalrat verpasst haben. Damit sind letztere erstmals seit 31 Jahren nicht mehr im Parlament vertreten. Für die Freiheitlichen offenbar Grund zur Freude. In einem Flyer sowie auf Facebook werben sie: "1986-2017...31 Jahre sind genug. Deshalb feiern wir mit Freibier".

Die Grünen von Groß-Enzersdorf zeigen sich im „Kurier“ bestürzt: „Etwas auch nur annähernd Niederträchtiges ist mir noch nicht unterkommen“, kritisiert Klubsprecher Andreas Vanek.

(c) Screenshot Facebook/ FPÖ Groß-Enzersdorf
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Kurz soll "auf die Mutti hören"

Nach dem Kurswechsel der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erhoffen sich auch die österreichischen Grünen Bewegung bei der Öffnung der Ehe für Homosexuelle. Die ÖVP lehnt die "Ehe für alle" ja bekanntlich bislang ab. Deren designierter Chef Sebastian Kurz solle nun "auf die Mutti hören", wie es in einem Tweet von Grünen-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek heißt. "Die Ehe für alle kostet nichts und tut niemandem weh", schreibt Lunacek. Und wenn selbst Bundeskanzlerin Merkel dafür offen sei, solle sich Kurz ruhig "trauen".

Kurz nahm zur Wende der deutschen Konservativen bislang keine Stellung: "Wir kommentieren den deutschen Wahlkampf nicht, außerdem kann man bei uns bereits Kinder adoptieren und sich am Standesamt trauen. Unser Programm kommt erst im September", erklärte sein Sprecher.

(c) Screenshot Twitter / Grüne
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Kanzler Kern spielt den Fernseh-Zensor

Die ORF-Sendung „Willkommen Österreich“ hat ihr zehnjähriges Jubiläum gefeiert – und dazu einen speziellen Gast eingeladen: Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ). Letzterer war aber nicht als Kanzler im Einsatz, sondern als Zensor, der einen Witz über die SPÖ mit ernster Mine zu einem über die ÖVP machte. Denn, so seine Begründung, der Schmäh, wofür die SPÖ stehe, für Salami-Pizza-Österreich, das funktioniere nicht. „Macht das doch einfach mit der ÖVP.“ Stermann und Grisseman gaben sich begeistert: „Das ist brillant. Das bricht mit Erwartungshaltungen und geht am Kern vorbei.“

(c) Screenshot: ORF
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Vorarlberger ÖVP mit Deutschproblemen

Außenminister Sebastian Kurz besuchte den Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (beide ÖVP), um mit ihm „Klartext“ über die Türkei, illegale Doppelpässe, Flüchtlinge und deren Integration zu sprechen. Auf der Facebook-Seite der Vorarlberger Volkspartei wurde die Veranstaltung mit Bildern, Videos und Zitaten dokumentiert. Ein Posting aber ging gründlich daneben: „Wir kürzen die Mindestsicherung, wer die Sprache nicht kann“, wurde Wallner da wiedergegeben.

ORF-Moderator Armin Wolf verteilte den Patzer auf Twitter mit dem Zusatz: „Ich sag es ungern, aber da kann wer die Sprache nicht.“ Mittlerweile ist das Posting von der Facebookseite verschwunden.

(c) Screenshot: Twitter
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FPÖ Niederösterreich spottet in Videoclip über Van der Bellen

Ein Mann in Jeans, Sakko, Zigarrete zwischen den Fingern und einem Geschirrtuch als Kopftuch umgebunden ist die zentrale Figur in einem Video, das die niederösterreichische FPÖ online gestellt hat. Der Mann betont darin, sich „solidarisch mit den Religionen und dem Van der Bellen“ zu erklären. Eine Frau, ebenfalls mit Geschirrtuch-Kopftuch, meint darauf: „Der Präsident hat's g'sagt.“ Weitere Personen in gleicher Aufmachung folgen und betonen, dem Bundespräsidenten eben Folge zu leisten – gemeint ist folgende Aussage des Staatsoberhauptes: „Und wenn das so weitergeht, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“ Damit hatte das Staatsoberhaupt nach eigenen Angaben versucht, "der Stigmatisierung von Kopftuch tragenden Frauen entgegenzuwirken".

>>> Link zum Video

(c) Screenshot
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Junge ÖVP Ottakring spottet über ''SPÖ-Arbeiterin Chantal''

„Ich fühl' mich schon ein bisschen ausgenützt, wenn ich die ganze Zeit arbeiten geh' und am Ende vom Monat ist wieder nichts übrig“, sagt Chantal in einem Videoclip der SPÖ. Lebensmittel und Mieten würden teurer, „das Gehalt wird nicht so viel mehr“. Am Ende des Beitrags folgt die Einblendung: „Wir kämpfen für einen Mindestlohn von 1500 Euro – SPÖ, die einzige Partei, die für die Mittelschicht kämpft.“ Die Junge ÖVP Ottakring konterte dem Video auf ihrer Facebook-Seite und Postete eine Fotomontage die einen „Jerome Pasqual“ und eine „Jaqueline“ zeigen, beides angebliche Freunde der SPÖ-Chantal, die „etwas zu sagen“ hätten. Nämlich: „Gangbett hob i scho daham, wenn mei Oide has ist. Des brauch i ned im Spital a nu!“ und „Tschick san scho wieder teurer worden, Oida!“ Mittlerweile ist der Beitrag auf der Facebook-Seite der Jungen ÖVP Ottakring nicht mehr verfügbar.

(c) Screenshot: Facebook
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''Karriere mit BH'': Heer wirbt mit sexistischem Inserat um Frauen

Das Bundesheer bietet Mädchen am „Girls' Day“ (27. April) die Möglichkeit, sich den Alltag einer Panzerkommandantin, Militärpolizistin, Sanitäterin oder Pilotin anzuschauen. Dafür wurde im „Weekend Magazin“ ein ganzseitiges Inserat geschaltet – das allerdings weniger Interesse als vielmehr Aufregung in den sozialen Netzwerken verursachte. Der Grund dafür ist sein Titel: „Karriere mit BH.“ Für die „Wienerin“, die das Inserat gemeinsam mit „nzz.at“ entdeckt hat, werden damit Frauen „auf ihre Unterwäsche“ reduziert.

Das Verteidigungsministerium bedauert den schlüpfrigen Titel „zutiefst“, wie Oberst Michael Bauer dem „Standard“ sagte. „Keine Frage, das ist sexistisch, absolut letztklassig“, die Kontrollmechanismen hätten versagt.

(c) Screenshot: Weekend Magazin
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Neos verkaufen ''Gartenschlauch mit Schleife''

„Lieber Christoph Vavrik, das ist dein Rückgrat – ein Rückgrat wie ein Gartenschlauch“, sagte der Neos-Abgeordnete Sepp Schellhorn anlässlich des Wechsels des umstrittenen pinken Mandatars zur ÖVP. Zur Illustration hielt Schellhorn im Nationalrat ein Stück Gartenschlauch hoch. Das Bild ging in den (sozialen) Medien um – und landete nun auch auf der Website der Neos, die dort ab sofort zentimeterweise Gartenschläuche verkaufen (das Angebot reicht von einem Zentimeter Schlauch für 9 Euro bis zu „einem Meter Gartenschlauch mit Schleife“ um 900 Euro). Damit soll die pinke Kasse gefüllt werden – Vavriks Wechsel bedeutet nämlich auch weniger Klubförderung.

>>> Video: Rede von Schellhorn mit Gartenschlauch

(c) Screenshot: Neos
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FPÖ lehrt, wie man sich nicht strafbar macht

Die Freiheitlichen versuchen offenbar, fragwürdige Kommentare ihrer Funktionäre und Anhänger in den Griff zu bekommen. "Richtiger Umgang mit sozialen Medien" lautet das Motto eines "Stammtischs", zu dem die FPÖ in Salzburg für 31. März lädt. Untertitel: "Wie bewege ich mich in sozialen Netzwerken, ohne mich strafbar oder klagbar zu machen."

Das Coaching zur unbedenklichen Nutzung sozialer Medien wird von Landesparteichefin Marlene Svazek höchstpersönlich abgehalten. Man müsse das Bewusstsein fördern, dass Facebook nicht das private Wohnzimmer ist, sagte sie ORF ON. "Es ist auch nicht der Stammtisch sondern eine Plattform, wo man eine breite Öffentlichkeit erreichen kann. Da sollte man sich zwei Mal überlegen, ob man dieses oder jenes postet."

(c) REUTERS (DADO RUVIC)
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Welser Vizebürgermeister lädt zu Sprechstunde in Sauna

Nackte Tatsachen will der Vizebürgermeister von Wels, Gerhard Krois (FPÖ), in seiner Sprechstunde von den Bürgern hören. Welcher Ort könnte daher für diesen Termin geeigneter sein als eine öffentliche Sauna? Am Mittwoch, 15. Februar, lädt er daher Hitzköpfe zum Diskutieren dorthin ein. Die öffentliche Sauna sei "seit jeher ein guter Ort", um "zwanglos und frei von der Leber weg" Themen anzusprechen, so der begeisterte Saunageher in einer Presseaussendung. So treffe man sich nächste Woche um 17 Uhr zuerst im Buffet des Welldorados, um Anliegen zu erörtern, anschließend bestehe in kleiner Runde beim Schwitzen die Möglichkeit, weiter zu diskutieren. Das Motto des Abends lautet: "Kein Blatt vor den Mund".

(c) imago/blickwinkel (imago stock&people)
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Hofer geht auf Senioren-Kreuzfahrt

FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer geht im Mai auf Kreuzfahrt mit blauen Pensionisten. Der freiheitliche Seniorenring und Hofer selbst werben auf ihren Facebook-Seiten für die Seefahrt "Zauberhaftes Mittelmeer". Mit der Costa Diadema geht es von 20. bis 27. Mai von Savona nach Marseille, Barcelona, Mallorca, Rom, La Spezia und wieder retour in den Ausgangshafen.

Das Reisebüro hat für Interessierte noch ein Kontingent von über 50 Plätzen übrig. Hofers Kreuzfahrt könnte freilich noch wackeln - falls es die Regierung nicht übers Frühjahr schafft und am 21. Mai eine vorgezogene Nationalratswahl stattfindet, worüber zuletzt wieder heftig spekuliert wurde.

Seniorenring/Facebook
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Kern joggt für Van der Bellen

Bundeskanzler Christian Kern läuft für Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Am Mittwoch ließ der SPÖ-Chef ein Foto verbreiten, das ihn beim Joggen zeigt - gekleidet in ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Van der Wählen". Entstanden sei es Mittwochfrüh auf dem Weg ins Büro, so ein Sprecher. Das Motiv entstammt übrigens nicht der offiziellen "Fan der Bellen"-Leiberlkollektion des Kandidaten.

(c) APA/SP… (UNBEKANNT)
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Kleberkonferenz pünktlich zum ''Klebergate''

Das Leben schreibt oft die beste Satire: Pünktlich zum österreichischen "Klebergate" - der Kleber der Briefwahl-Kuverts löste sich und führte zu einer Verschiebung der Bundespräsidenten-Wahl auf den 4. Dezember - findet in Wiener Neustadt die "10. Internationale Klebefachtagung" des Prüfunternehmens OFI statt. Das Motto der Veranstaltung: "Aktuelle Herausforderungen für Klebstoffe". Das Kleben von Papier ist dort freilich nur "ein Randthema", so die Veranstalter, man stehe aber für Beratung zur Verfügung.

Ob von der Staatsdruckerei, die nun die Wahlkarten für die verschobene Stichwahl herstellen wird, jemand bei der Tagung teilnehmen wird, ist nicht bekannt.

 

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Kern warnt vor dem ''Paten''

Eine Rede von Kanzler Christian Kern bei einer SPÖ-Veranstaltung in Hohenems sorgt für Unmut bei der ÖVP. Kern kritisierte nämlich, wie ein Video der Gratiszeitung „Heute“ zeigt, das Agieren von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) in einer Sitzung zum Thema Ganztagsschule – ohne ihn namentlich zu nennen. Konkret sagte Kern: „Da sitzt du in einer Ministerratssitzung, als dann plötzlich der eine oder andere Minister anfängt, mit seinem Paten zu SMSen. Nein, entschuldige, jetzt werde ich wieder ernst: mit einem einschlägig bekannten Landeshauptmann – das ist die Wahrheit – und fragt, ob er da zustimmen darf. Und dann sagt er: 'Na. (...) Es gibt ja viele Familien, die wollen ihre Kinder am Nachmittag zu Hause haben und für die Frauen ist das ja gar nicht so gut, wenn sie so viel arbeiten müssen.'“ Kerns Fazit: „Das ist nicht von vorgestern sondern 18. Jahrhundert.“

Aus Sobotkas Büro hieß es dazu: Kerns Vorgehen sei „vielleicht ein neuer, aber kein guter Stil“. Zudem sei es bei der Sitzung um eine Entscheidung gegangen, die Bund und Länder betreffe. „Eine Abstimmung war also erforderlich.“

APA/HERBERT NEUBAUER
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Gudenus trauert um Deix - oder Haderer?

Österreich trauert um Manfred Deix. Auch der Wiener FPÖ-Vizebürgermeister Johann Gudenus ehrte den Karikaturisten - scheint dessen Zeichnungen aber gar nicht zu kennen. "Manfred Deix - ein großer Künstler ist von uns gegangen", schrieb Gudenus auf Facebook. Und zwar über einer Zeichnung von Gerhard Haderer.

Auf Twitter löste die Panne einen Trend aus: Unter dem Hashtag #gudenus illustrieren User die Trauerbekundung des Politikers nun etwa mit Höhlenmalereien, der Mona Lisa oder den Simpsons.

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Nationalrat verordnet Schriftart, die nicht existiert

Spätestens ab Mai 2017 werden alle Zigarettenpackungen mit Schockbildern und der Warnung "Rauchen ist tödlich - hören Sie jetzt auf" versehen sein. Die nötige Änderung des Tabakgesetzes hat der Nationalrat nun beschlossen. Doch ist bei der Übersetzung der entsprechenden EU-Richtlinie ein Fehler passiert. So heißt es nun im Gesetz: "Der allgemeine Warnhinweis und die Informationsbotschaft nach den Abs. 1 und 2 sind in Helvetika fett schwarz auf weißem Hintergrund zu drucken". Das Problem: Die Schriftart existiert nicht. War im englischen Original noch von der (existierenden) Helvetica die Rede, wurde im Deutschen aus dem "c" ein "k".

Die Neos haben laut einem Bericht der "futurezone" nun eine eigene "Helvetika" kreiert und wollen prüfen, ob sie offiziell lizenziert werden kann.

APA
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Kärnten bekennt sich zu Österreich

Das Börsegesetz treibt seltsame Blüten. Weil das Land Kärnten den Gläubigern der Hypo ein Angebot gemacht hat, musste es jetzt eine Pflichtmitteilung veröffentlichen. Für alle, die es noch nicht wussten: Das Land Kärnten hat in einer Aussendung offiziell bekannt gegeben, dass es zu Österreich gehört. Für alle, die mehr wissen wollen: Für Rückfragen steht Horst Felsner zur Verfügung, der Leiter der Finanzabteilung des Landes Kärnten. Übrigens: Nach einer derartigen Mitteilung darf der Emittent seinen „Herkunftsmitgliedstaat“ drei Jahre lang nicht ändern. Na dann …   

(maf)

 

APA
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Panne im Salzburger Landtag

Panne im Salzburger Landtag: Bei einem Gruppenfoto aller Abgeordneten wurde auf die einzige FPÖ-Mandatarin Marlies Steiner-Wieser vergessen. Steiner-Wieser ist nach der Abspaltung von Karl Schnells FPS klubfreie Abgeordnete. Wie Landtagsdirektor Wolfgang Kirchtag einräumte, habe man bei der Einladung zum Foto-Termin auf die drei Abgeordneten ohne Klub vergessen. Die beiden anderen, die ehemaligen Team Stronach-Mandatare Otto Konrad und Gabriele Fürhapter, hätten aber durch die Zusammenarbeit mit dem ÖVP-Klub vom Fotoshooting erfahren.

Die Betroffene selbst nahm die Causa gelassen: "Das kann passieren." Sie wurde nach Bekanntwerden des Malheurs kurzerhand nachfotografiert und soll nun ins neue Bild hineinmontiert werden.

(c) APA/FRANZ NEUMAYR (FRANZ NEUMAYR)
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Die FPÖ und ''Kindergrippen''

Ungewöhnliches fand sich in einer parlamentarischen Anfrage von FPÖ-Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller. Sie begehrte Auskunft über die Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf Kindergärten und "Kindergrippen". Nicht nur die orthografische Unschärfe überrascht, sondern auch, dass die Freiheitliche wissen wollte, wie viele unbegleitete Minderjährige in den "Grippen" unterkommen.

Zu einer Beantwortung der Anfrage durch Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) kam es dann aber nicht. Vier Tage nach der Veröffentlichung der Anfrage, zog die FPÖ diese wieder zurück.

Zur Ergänzung: Es dürfte sich um eine eher kleine Zahl von 0-3-Jährigen handeln, die den Weg von Afghanistan oder Syrien nach Österreich ohne ihre Eltern angetreten haben. Gesucht wird übrigens auch nach der Anzahl der unbegleiteten Minderjährigen in den Kindergärten.

 

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
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Brettspiel ''KHG - Korrupte haben Geld''

Beim 31. Wiener Spielefest können verschiedene Spiele ausprobiert werden - darunter "KHG - Korrupte haben Geld". Entwickelt hat es Klaus Hofegger. Auf Journalistenfragen, ob es Reaktionen von jemandem mit diesen Initialen gegeben habe (beispielsweise der frühere Finanzminister Karl-Heinz Grasser), wollte er nicht antworten. Stattdessen erklärte er die Spielregeln: Das von 800 Personen unterstützte Crowdfunding-Projekt ähnelt "Monopoly" - mit legalen Mitteln kommt man allerdings nicht weit.

 

Konkret versuchen bis zu vier Personen etwa eine Stunde lang, zu betrügen und zu unterschlagen - bis die Staatskasse leer ist. "Dabei gilt natürlich stets die Unschuldsvermutung: Alles ist erlaubt, was nicht explizit verboten ist", heißt es in der Anleitung. Jeder kann betrügen und unterschlagen und hinterher behaupten das ist "part of the game". Am meisten gewinnen jene, die auch die andere Spieler hintergehen. In einer Mischung aus Würfelglück, Taktik und psychologischem Geschick wird das Spiel entschieden.

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