Drei Jahre Warten auf die Eltern

Subsidiär Schutzberechtigte müssen lange warten, bevor sie ihre Eltern nach Österreich holen können. Das sei verfassungswidrig, meint nun ein Jurist.

Symbolbild: Teddybär eines Kindes, aufgenommen am Grenzübergang Spielfeld
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Symbolbild: Teddybär eines Kindes, aufgenommen am Grenzübergang Spielfeld
Symbolbild: Teddybär eines Kindes, aufgenommen am Grenzübergang Spielfeld – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Wer keinen Asylgrund vorweisen kann, aber auch nicht abgeschoben werden darf, weil im Heimatland sein Leben oder seine Gesundheit bedroht wäre, ist ein subsidiär Schutzberechtigter. Für diese Gruppe gelten striktere Regeln als für Asylberechtigte, auch beim Familiennachzug. Erst frühestens drei Jahre nach Zuerkennung des Status als subsidiär Schutzberechtigter können die Familienangehörigen des Geflüchteten beantragen, nach Österreich nachzukommen. Das sei vor allem bei unbegleiteten Minderjährigen problematisch, meint nun ein Jurist.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.03.2017)

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