''Eurofighter-Nebel lichten sich'': Der U-Ausschuss als Tagebuch

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Am 31. Mai 2017 hat der 21. parlamentarische U-Ausschuss der Zweiten Republik mit der Befragung von Auskunftspersonen begonnen. Ziel ist es, herauszufinden wie es zu dem umstrittenen Vergleich zwischen Österreich und dem Eurofighter-Unternehmen EADS im Jahr 2007 kam. Damals hatte Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) – um Kosten zu senken – mit dem Jet-Hersteller vereinbart, die Zahl der (im Vertrag von 2003) vereinbarten 18 auf 15 Flugzeuge zu reduzieren. Es wurde ein älteres Modell akzeptiert und die Bewaffnung reduziert.

Der Rechnungshof und vor allem die Opposition kritisierten den Deal scharf. Nun wird die Causa im Parlament untersucht. Ob sich die "Eurofighter-Nebel" tatsächlich lichten, wie Grünen-Fraktionsführer Peter Pilz meint, wird sich zeigen. Ein Tagebuch durch den U-Ausschuss.

APA/HANS PUNZ