Grüne: "Putsch" mit Hilfe von Asylwerbern

Warum die Landeschefin der Grünen in Kärnten, Marion Mitsche, kein sicheres Mandat erhielt.

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Marion Mitsche – (c) APA/GERT EGGENBERGER (GERT EGGENBERGER)

Es war eine turbulente Landesversammlung der Kärntner Grünen am Samstag, an deren Ende die Landesparteichefin Marion Mitsche kein sicheres Mandat erhielt. Sie wurde auf den aussichtslosen neunten Platz gereiht. Laut „Kleine Zeitung“ sollen zahlreiche Asylwerber mitgestimmt haben. Mutmaßlich orchestriert von Mitsches Gegenspieler in der Landespartei, Michael Johann. Bei den Grünen ist das gemäß Parteistatut möglich.

Der Klubchef der Klagenfurter Grünen, Thomas Winter-Holzinger, schreibt dazu auf Facebook: „Wenn Asylwerber, die kein Wort Deutsch verstehen, dafür missbraucht werden, um bei einer Landesversammlung die Liste nach Wunsch Einzelner zu gestalten, mit dem Ziel fähige Menschen zu vertreiben, dann wurde weder Basisdemokratie noch Integration richtig verstanden.“

Michael Johann, früher einmal selbst Landessprecher der Kärntner Grünen, ließ gestern wissen: „Die Einbindung von Menschen mit Fluchterfahrung in die Politik ist aktive Integration. Wir geben dadurch den zehn Prozent der Bewohner Kärntens, die keinen österreichischen Pass haben, die Möglichkeit, sich politisch einzubringen. Wir sind stolz auf unsere Vielfalt.“

(Red.)

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