Aktion 20.000

3300 Langzeitarbeitslose als "Supportpersonal" an Schulen

Die Langzeitarbeitslosen - allesamt älter als 50 Jahre - sollen Lehrer von organisatorischen und administrativen Aufgaben entlasten.

Symbolbild: Klassenzimmer
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Symbolbild: Klassenzimmer
Symbolbild: Klassenzimmer – (c) Clemens Fabry (Presse)

3300 Langzeitarbeitslose, die älter als 50 Jahre sind, sollen im Rahmen der "Aktion 20.000" als "Supportpersonal" an Schulen unterkommen. Das teilten Sozialminister Alois Stöger und Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (beide SPÖ) am Samstag in einer Aussendung mit. So sollen Lehrer von organisatorischen und administrativen Aufgaben entlastet werden.

3000 Langzeitarbeitslose sollen an den Pflichtschulen (v.a. Volksschulen, Neue Mittelschulen, Polytechnische Schulen, Sonderschulen und Berufsschulen) angestellt werden und 300 an Bundesschulen (AHS, BMHS). Die Stellen im Pflichtschulbereich werden dabei regional über das jeweilige AMS vergeben, für den Bundesschulbereich gibt es eine zentrale Bedarfserhebung im Bildungsministerium.

Sekretariatshilfskräfte, Haustechniker gesucht

Gesucht werden Sekretariatshilfskräfte für große Schulstandorte sowie Unterstützungspersonal für Brennpunktschulen, Haustechniker und einschlägig qualifiziertes Personal für die Freizeitbetreuung. Laut Stöger sollen ältere Arbeitnehmern so neue Perspektiven erhalten, Hammerschmid betonte die Entlastung der Lehrer.

Mit der Aktion sollen 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze für über-50-jährige langzeitarbeitslose Menschen vor allem im gemeinnützigen Bereich geschaffen werden. Die Entlohnung erfolgt dabei grundsätzlich über den Kollektivvertrag, wobei eine Subventionierung der Lohn- und Lohnnebenkosten bis zu 100 Prozent möglich ist. Derzeit laufen in allen Bundesländern Pilotprojekte. Ab 1. Jänner soll die Aktion dann flächendeckend in ganz Österreich zur Verfügung stehen.

(APA)

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