"Zeichen für pro-europäische Haltung": Kurz besucht Macron

Der Kanzler führt am 12. Jänner in Paris unter anderem Gespräche zur Vorbereitung auf die österreichische Ratspräsidentschaft.

Sebastian Kurz
Schließen
Sebastian Kurz
Sebastian Kurz – APA/HANS KLAUS TECHT

Die erste Auslandsreise im neuen Jahr führt Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am 12. Jänner zum französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron nach Paris. Das teilte ein Kanzlersprecher am Dienstag mit. Die Paris-Reise sei, ebenso wie eine Mitte Jänner geplante Reise zur deutschen Kanzlerin Angela Merkel, ein "klares Zeichen" für die "pro-europäische Haltung" der neuen Regierung.

Ein erster Punkt der bilateralen Gespräche in Paris seien die Vorbereitungen auf die österreichische Ratspräsidentschaft, in deren Zentrum die Brexit-Verhandlungen stehen würden und der künftige mehrjährige Finanzrahmen, wo Österreich als "EU-Nettozahler" Interesse habe, keine Mehrkosten auf sich zu nehmen, wie der Kanzlersprecher betonte.

Ein zweiter Teil der Gespräche betreffe Macrons Reformpläne für Europa, die der französische Präsident in seiner Sorbonne-Rede im September skizziert hatte. Insbesondere im Bereich der Sicherheits- und Migrationspolitik sehe man hier Potenzial für Zusammenarbeit mit Frankreich innerhalb der Union, so der Kanzlersprecher. Die Reise nach Paris sei ein "positives Signal" in Richtung "Weiterentwicklung der Europäischen Union".

Mitte Jänner werde Sebastian Kurz auch nach Berlin reisen, die Einladung habe Angela Merkel bereits kurz nach Angelobung der Regierung ausgesprochen. Aktuell befände man sich in der Phase der Terminfindung, hieß es aus dem Bundeskanzleramt.

(APA)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft
      Kommentar zu Artikel:

      "Zeichen für pro-europäische Haltung": Kurz besucht Macron

      Schließen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.