Zuerst das Baby, dann das Büro: Ein Leben in Teilzeit

Vor zwei Jahrzehnten war es eine Forderung des Frauenvolksbegehrens, nun ist Teilzeitarbeit ideologisch heiß umkämpft. Trotzdem arbeiten immer mehr Menschen halbtags – vor allem Frauen. Was hinter dem Boom steckt und warum Frauenaktivistinnen heute dagegen auftreten.

Vanessa W. mit ihrem Sohn.
Vanessa W. mit ihrem Sohn.
Vanessa W. mit ihrem Sohn. – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Vor mehr als zwanzig Jahren, 1997, war es eine der zentralen Forderungen des Frauenvolksbegehrens: Die Gleichstellung von Mann und Frau müsse auch durch die Gleichstellung der Arbeitszeitmodelle erfolgen. Es sollte bei der rechtlichen Absicherung keinen Unterschied machen, ob halb- oder ganztags gearbeitet wird. Und überhaupt: Eltern sollten einen Anspruch darauf haben, mehr Zeit bei den Kindern zu verbringen. 644.665 Österreicher unterzeichneten das Volksbegehren – und damit auch den Ruf nach Teilzeit.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.02.2018)

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