Ehemaliger Spitzenbeamter klagt Land Salzburg

Gerhard Loidl wurde 2015 vom Dienst freigestellt und später pensioniert. Er klagt seinen einstigen Arbeitgeber nun wegen Verdienstentgangs.

Gerhard Loidl, seines Zeichens ehemaliger Personalchef des Landes Salzburg, hat seinen früheren Arbeitgeber wegen Verdienstentgangs geklagt. Wie der ORF Salzburg am Montag berichtet, wurde Loidl im Jahr 2015 vom Dienst freigestellt und später pensioniert. Der Grund: massive Kritik von vier Abteilungsleitern an seinem Führungsstil.

Aus Formalgründen musste die Suspendierung wieder aufgehoben werden, heißt es in dem Bericht. Auch ein Disziplinarverfahren wurde geführt. Loidl blieb demnach zwar freigestellt, aber bei vollem Gehalt (15 Monate lang soll er etwa 7600 Euro brutto erhalten haben).

Nun klagte der 58-Jährige dennoch auf Verdienstentgang. Seine Argumentation: Ihm seien Zulagen entgangen. Und: Aufgrund des vorzeitigen Ruhestands falle seine Pension geringer aus.

Loidls früherer Chef, Personal-Landesrat Josef Schwaiger, bestätigte die Klage gegen das Land. Eine Entscheidung ist erst in einigen Monaten zu erwarten.

>>> Bericht im ORF Salzburg

(Red.)

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