WhatsApp-Überwachung: „Nur Laienverbrecher telefonieren“

Cornelia Koller, neue Präsidentin der Staatsanwälte-Vereinigung, befürwortet im „Presse“-Gespräch neue Befugnisse in der Strafverfolgung. Skeptisch sieht sie höhere Strafen.

Cornelia Koller, neue Präsidentin der Staatsanwälte-Vereinigung
Cornelia Koller, neue Präsidentin der Staatsanwälte-Vereinigung
Cornelia Koller, neue Präsidentin der Staatsanwälte-Vereinigung – Susanne Trost

Die Presse: Die Koalition will das vor zwei Jahren reformierte Strafrecht nochmals reformieren, vor allem, um die Strafen für Gewalt- und Sexualdelikte zu erhöhen. Ist das notwendig?

Cornelia Koller: Für uns ist wichtig, dass zuerst die Reform evaluiert wird. Die Strafen muss man einzelfallbezogen beurteilen. Wir glauben nicht, dass mit der Erhöhung der Strafrahmen ein großer general- und spezialpräventiver (auf die Allgemeinheit bzw. den Einzeltäter bezogener, Anm.) Effekt eintritt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.03.2018)

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