Interview

Gehört der Islam zu Österreich? „Wir alle wissen, dass es so ist“

Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) ärgert sich über die damalige Verkürzung des Wehrdienstes. Der Generalstab soll nun die geplanten Investitionen prüfen.

Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ).
Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ).
Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ). – Die Presse

Die Presse: Laut „Vorarlberger Nachrichten“ sind Sie mit Ihrem Budget zufrieden.

Mario Kunasek:
Ja, wir können den eingeschlagenen Kurs fortsetzen, vor allem mit der Personaloffensive. Für große Investitionen wird aber ein Sonderbudget nötig sein.

2014 sagte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache aber noch: „0,55 des BIP reichen nicht. Es gibt keine Armee der Welt mit weniger als ein Prozent.“ Sie haben 0,58 Prozent.

In der Opposition haben wir ein Prozent des BIP gefordert, dazu stehe ich. Aber im Regierungsprogramm findet sich diese Zahl nicht. Man muss Kompromisse schließen. Und die 0,58 Prozent sind immerhin ein Plus.

Ist es das wirklich? Die Personalkosten machen 93 Millionen mehr aus, der Betrieb 71 Millionen. Da bleibt wenig übrig.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.03.2018)

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