Rechenspiele

Österreichs teure EU-Ratspräsidentschaft

Die Kosten für den Ratsvorsitz werden mindestens doppelt so hoch sein wie bisher angegeben. Die Budgets von Innen- und Verteidigungsressort haben sich verachtfacht.

Jörg Leichtfried, Europasprecher der SPÖ.
Jörg Leichtfried, Europasprecher der SPÖ.
Jörg Leichtfried, Europasprecher der SPÖ. – (c) Clemens Fabry

Wien. Es wird ein Spektakel. Österreich übernimmt am 1. Juli 2018 zum dritten Mal nach 1998 und 2006 für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Unter dem Motto „Europa, das schützt“ werden mehr als 300 Veranstaltungen abgehalten. Das kostet. Bisher hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) von 43 Millionen Euro gesprochen, die zusätzlich anfallen. Tatsächlich wird Österreich aber wohl doppelt so viel in den Ratsvorsitz investieren müssen.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.06.2018)

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