Weichenstellung für die Eurofighter

In den nächsten Wochen muss Verteidigungsminister Mario Kunasek entscheiden, wie es mit der Luftraumüberwachung weitergeht. Langfristig geht es um Investitionen in Milliardenhöhe und um die Zukunft der Eurofighter.

Die Zukunft der Eurofighter ist unklar.
Die Zukunft der Eurofighter ist unklar.
Die Zukunft der Eurofighter ist unklar. – APA/AFP/JAVIER SORIANO

Wien. In den nächsten Wochen muss Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) eine weitreichende Entscheidung treffen: Es geht um die Zukunft der österreichischen Luftraumüberwachung. Wird diese auch weiterhin mit den Eurofightern durchgeführt oder werden neue Flugzeuge angeschafft, wie dies Kunaseks Vorgänger Hans Peter Doskozil (SPÖ) plante? Bis Ende Juni arbeitet eine Evaluierungskommission des Bundesheers, die den Minister mit aussagekräftigem Zahlenmaterial versorgen soll: Was kostet welche Variante langfristig in punkto Anschaffung und Betrieb? Die Kommission hat in den vergangenen Monaten von allen möglichen Anbietern Angebote eingeholt: Von Herstellern ebenso wie von anderen Armeen. Die Entscheidung selbst wird die Kommission dem Minister nicht abnehmen können. Die wird er in Absprache mit der Regierungsspitze und mit Finanzminister Hartwig Löger selbst treffen müssen. Drei Varianten stehen zur Wahl:

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.06.2018)

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