Beate Meinl-Reisinger: „Die Wirtschaft ist nicht die Klientel der Neos“

Die neue Neos-Chefin, Beate Meinl-Reisinger, über den „Bürgerkrieg“-Sager von Matthias Strolz, die Schwierigkeit mit dem Kopftuchverbot, die schlussendliche Zustimmung ihrer Partei zum Zwölf-Stunden-Tag und das Fußball-WM-Finale.

Beate Meinl-Reisinger: „Und wo ist die indexbasierte Finanzierung für die Brennpunktschulen?“
Beate Meinl-Reisinger: „Und wo ist die indexbasierte Finanzierung für die Brennpunktschulen?“
Beate Meinl-Reisinger: „Und wo ist die indexbasierte Finanzierung für die Brennpunktschulen?“ – Gabriele Paar / Die Presse

Die Presse: Was wird sich denn unter Ihrer Führung bei den Neos ändern?

Beate Meinl-Reisinger:
Also ich bin ja schon lang dabei, habe die Neos mitgegründet und verspüre jetzt nicht den unbändigen Drang, alles anders zu machen. Aber ich habe schon meine Schwerpunkte: auf jeden Fall Europa. Das ist auch mein Herzensthema. Ich will das gemeinsame Europa auch für die nächsten Generationen sichern.

Soll man Asyl dann nur noch außerhalb der EU beantragen können?

Das halte ich rechtsstaatlich für nicht möglich. Wir haben aber immer gesagt, dass wir die Freizügigkeit im Inneren bewahren möchten – und dazu braucht es dann einen Schutz der Außengrenzen. Ja, wir müssen wissen, wer auf europäisches Territorium kommt. Und wir müssen eine Steuerungsmöglichkeit haben. Vorschläge von uns sind ja auch auf dem Tisch: Partnerstädte in Afrika, die Möglichkeit, Asylanträge in Herkunftsländern und Botschaften zu stellen. Und Europa wird sich auch überlegen müssen, wie man die besten Köpfe hierherholt.

Wie fanden Sie denn den „Bürgerkrieg“-Sager von Matthias Strolz?

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