Martha Bißmann: „Das war strukturelles Mobbing“

Die Liste Pilz warf Martha Bißmann aus dem Klub. Die erste wilde Abgeordnete dieser Legislaturperiode spricht über Einschüchterungsversuche, Geheimnisverrat und warum sie auch künftig wohl weiterhin in den Klubräumlichkeiten der Liste Pilz arbeiten wird.

NATIONALRAT SONDERSITZUNG: BISSMANN / PILZ / HOLZINGER / ZINGGL
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Martha Bißmann (links) wurde aus dem Klub der Liste Pilz geworfen. Daniela Holzinger (rechts) war bei der Abstimmung nicht anwesend, sagt aber, sie hätte sich dagegen ausgesprochen – APA/ROLAND SCHLAGER

Martha Bißmann fiel bei der Liste Pilz in Ungnade als sie ihr Mandat für Peter Pilz nicht hergeben wollte. Dieser hatte es wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung nicht angenommen - als die Ermittlungen eingestellt wurden, plante er sein Comeback, wollte dass Bißmann geht. Er sprach von einem "geborgten Mandat" - ein Begriff, den die Verfassung nicht vorsieht. Weil sie nicht verzichten wollte, wurde sie mit Rauswurf bedroht. Wochen später wurde sie tatsächlich aus dem Klub ausgeschlossen. Im "Presse"-Interview äußert sie nun den Vorwurf des strukturellen Mobbings.

Die Presse: Sie sagen, Sie wurden gemobbt. Inwiefern?

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