Neuordnung des oberösterreichischen Spitalswesens gesellschaftsrechtlich vorbereitet

Eine Verschränkung von Gespag und Kepler Uniklinikum wird angepeilt.

Die Neuordnung des oberösterreichischen Spitalswesens ist mit einer am Mittwoch veröffentlichten Umgründung nun gesellschaftsrechtlich vorbereitet worden. Angepeilt wird eine Zusammenführung der Landesspitäler und des Kepler-Uni-Klinikums (Kuk) unter einer Holding. Daran wird intensiv gearbeitet.

Dazu wurde ein nunmehr abgeschlossener Umgründungsvorgang durchgeführt, mit dem die bisherige Oö. Gesundheits und Spitals-AG (Gespag) in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung übergeführt wurde. In diesem Zusammenhang wurde auch der neue Firmenname "Oberösterreichische Gesundheitsholding GmbH" im Firmenbuch eingetragen. Sie tritt die Rechtsnachfolge der Oö. Gesundheits- und Spitals-AG an.

Laut Organigramm der neuen Holding sind ihr die sechs Landesspitäler an acht Standorten und diverse Beteiligungen in unterschiedlichem Umfang - beispielsweise an den Landespflege- und Betreuungszentren, der FH Gesundheitsberufe GmbH und der Kinderreha Rohrbach-Berg - unterstellt. Im bisherigen gespag-Konzern sind fast 8000 Personen beschäftigt. Die Bilanzsumme betrug zuletzt 950 Millionen Euro.

In das 2015 gegründete KUK hat die Gespag die Frauen- und Kinderklinik und die ehemalige Landesnervenklinik Wagner-Jauregg eingebracht, die Stadt Linz das AKH. Am KUK hält das Land 74,9 Prozent, die Stadt 25,1. Es ist im Organigramm der neuen Holding noch unter "Kooperationen" angeführt, das Ordensklinikum Linz und das Unfallkrankenhaus der AUVA stehen unter der Überschrift "Strategische Allianz".

(APA)

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