Tausende Demonstranten bei "Donnerstagsdemo"

Seit vergangener Woche marschieren Menschen wieder jeden Donnerstag gegen die Regierung. Bei der gestrigen Donnerstagsdemo gab es eine Protestlesung gegen die Angriffe der türkis-blauen Koalition auf die Pressefreiheit.

Die Tradition der "Donnerstagsdemos" lebt wieder auf.
Die Tradition der "Donnerstagsdemos" lebt wieder auf.
Die Tradition der "Donnerstagsdemos" lebt wieder auf. – APA/GEORG HOCHMUTH

Auch diese Woche haben sich wieder mehrere tausend Menschen in Wien einer Demonstration gegen die Regierung angeschlossen. Der Protest soll an die aus der Zeit der ersten ÖVP-FPÖ-Regierung, Kabinett Schüssel I, stammenden „Donnerstagdemos“ anknüpfen. Die Polizei sprach von 5500, Organisator Can Gülcü von 7000 Teilnehmern. Sie zogen von der ÖVP-Zentrale in der Lichtenfelsgasse über die Zweierlinie durch den 7. Bezirk zum Urban Loritz-Platz. Dort gab es eine Protestlesung gegen Angriffe der türkis-blauen Regierung auf die Pressefreiheit.

Treffpunkt war vor der ÖVP-Zentrale - um der "sogenannten Neuen Volkspartei" kundzutun, dass man "gar nichts" von ihr halte, wie auf Facebook mitgeteilt wurde. Vor einer Woche war die aus der ersten schwarz-blauen Phase bekannte Tradition der "Donnerstagsdemos" wiederbelebt worden. Auch gegen die Wiederauflage der ÖVP-FPÖ-Koalition soll nun jede Woche auf Märschen durch Wien protestiert werden.

 

(APA)

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