Berner Club: Wie ein Spionagefall Österreich ins Out befördert

Das BVT hat es sich nicht erst seit der Hausdurchsuchung mit befreundeten Diensten verscherzt. Ein Spionagefall davor war Auslöser für internationale Verstimmungen. Österreich zog sich darum aus einem der wichtigsten Geheimdienstgremien zeitweilig zurück.

Clemens Fabry

Wie isoliert ist Österreich? Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit mit ausländischen Nachrichtendiensten? Diese Fragen werden seit der umstrittenen Hausdurchsuchung im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) heftig diskutiert.Während das Innenministerium bisher behauptete, dass es keinerlei Verstimmungen gebe, hört man aus dem BVT und befreundeten Diensten anderes. Nun wird immer klarer: Österreich hat es sich nicht erst mit der Hausdurchsuchung verscherzt. Schon vorher war das Vertrauen zu anderen Diensten wegen eines Spionagefalles zerrüttet. Bereits Ende November 2017 musste BVT-Chef Peter Gridling im Berner Club Rede und Antwort stehen.

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