Gütesiegel für 24-Stunden-Pflege kommt zu Jahresbeginn 2019

Ein Pflege-"Gütesiegel" soll bei der 24-Stunden-Betreuung bestimmte Kriterien wie Konfliktmanagement, Kompetenz oder Aufklärungspflichten regeln. Die Planungen sind laut Sozialministerium abgeschlossen,

Symbolbild
Symbolbild
Symbolbild – APA/BARBARA GINDL

Mit Jahresbeginn 2019 soll die schrittweise Ausrollung des Pflege-"Gütesiegels" erfolgen. Künftig gilt es, bei der 24-Stunden-Betreuung bestimmte Kriterien wie Konfliktmanagement, Kompetenz oder Aufklärungspflichten zu erfüllen. Die Planungen sind weitestgehend abgeschlossen, erklärte das Sozialministerium am Dienstag nach Berichten von Ö1 und "Krone".

Im Regierungsprogramm von ÖVP und FPÖ sind Maßnahmen für eine nachhaltige Qualitätssteigerung bei Pflege und Betreuung festgehalten. Im Bereich der 24-Stunden-Betreuung soll mit einem einheitlichen Qualitätszertifikat ein wesentlicher Schritt gesetzt werden. Die Planungen sind nun fast abgeschlossen, mit Beginn des neuen Jahres ist eine schrittweise Einführung des Zertifizierungsprozesses vorgesehen, hieß es aus dem Ressort von Beate Hartinger-Klein (FPÖ).

Verpflichtende Qualitätsstandards sind sowohl für das Verhältnis Vermittler und Personenbetreuer als auch für jenes der Vermittler und der betreuungsbedürftigen Person geplant. Bei ersterem geht es etwa um Aufklärungspflichten, Konfliktmanagement, die Rahmenbedingungen der Betreuung oder die Erreichbarkeit und Ansprecherpersonen. Als Kriterien geplant sind weiters die Kompetenz der Pfleger, die Aufklärung über die Förderung der 24-Stunden-Betreuung sowie ein ordnungsgemäßer Notfallplan sowohl für die Klienten als auch die Personenbetreuer.

(APA)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Gütesiegel für 24-Stunden-Pflege kommt zu Jahresbeginn 2019

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.