"Ali" wird nicht mehr gebraucht

Regierungsarbeit mit Mitteln der Oppositionszeit geht sich für die FPÖ nicht mehr ganz aus. Was früher gang und gäbe war, sorgt heute für kleine Koalitionskrisen. Die Partei versucht den Spagat zwischen Staatsräson und eigener Anhängerschaft.

Innenminister Herbert Kickl, Vizekanzler Heinz-Christian Strache.
Innenminister Herbert Kickl, Vizekanzler Heinz-Christian Strache.
Innenminister Herbert Kickl, Vizekanzler Heinz-Christian Strache. – APA/ROBERT JAEGER

Herr „Ali“ war schon einmal Doppelstaatsbürger. 2014 tauchte die freiheitliche Zeichentrickfigur mit dem charakteristischen Fes auf dem Kopf das erste Mal in einem FPÖ-Video auf. Es ging um das Erschleichen einer Doppelstaatsbürgerschaft. Jetzt ging er mit der E-Card seines Cousins „Mustafa“ zum Arzt. Und damit endete auch „Alis“ Karriere als unfreiwilliges FPÖ-Testimonial. Die Aufregung war zu groß. Auch die FPÖ-Spitze musste sich davon distanzieren.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.11.2018)

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