Vizekanzler Strache bringt Soros mit Migrationsströmen in Verbindung

Auch müsse man die von Milliardär George Soros gegründete Uni "kritisch hinterfragen", sagte Vizekanzler Strache.

US-INVESTOR SOROS IN WIEN: FEIER '25 JAHRE OPEN MEDICAL INSTITUTE (OMI)' - SOROS
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Der ungarischstämmige US-Milliardär George Soros wird von Strache kritisiert. – APA/HERBERT NEUBAUER

Laut FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache ist der ungarischstämmige US-Milliardär George Soros dafür bekannt, Migration zu unterstützen. Diesen Umstand müsse man "nicht gutheißen" sagte Strache im Interview mit dem "Standard" (Freitagausgabe).

In dieser Frage sei die FPÖ "mit dem israelischen Premier (Benjamin) Netanyahu auf einer Ebene", so der Vizekanzler, der von der Zeitung mit den Äußerungen seines Klubobmanns Johann Gudenus vom April konfrontiert wurde. Gudenus hatte von "stichhaltigen Gerüchten" gesprochen, wonach Soros "gezielt Migrantenströme nach Europa" lenken würde.

Strache verteidigte sich in dem "Standard"-Interview auch gegen den Vorwurf, mit dem Begriff "Wanderuniversität" für die Central European University (CEU) das antisemitische Bild vom "Wanderjuden" heraufbeschworen zu haben. Die "Unterstellung" sei "an den Haaren herbeigezogen". Die von Soros gegründete Uni sei aber "eine Briefkastenuniversität" ohne "Referenzstandort". Und das müsse man "kritisch hinterfragen", sagte er mit Blick auf die angekündigte Teilübersiedelung der Privatuni von Budapest nach Wien.

>>> Interview im "Standard"

(APA)

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