Regierung fixiert ersten Aktionsplan im Kampf gegen Korruption

Nicht nur die Verwaltung soll sensibilisiert werden, sondern auch Schüler, sagt Staatssekretärin Edtstadler. Sie setzt auf einen "Schulterschluss zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft".

Karoline Edtstadler
Karoline Edtstadler
Karoline Edtstadler – APA/ROLAND SCHLAGER

Die Regierung hat am Mittwoch im Ministerrat die Nationale Anti-Korruptions-Strategie (Naks) beschlossen. Im Mittelpunkt stehen dabei Präventionsmaßnahmen. Nicht nur die staatliche Verwaltung soll sensibilisiert werden, sondern auch Schüler. Staatssekretärin Karoline Edtstadler (ÖVP) sprach von einem "Schulterschluss zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft".

Der am Mittwoch beschlossene Aktionsplan ist einer von mehreren, die aus der nationalen Anti-Korruptions-Strategie hervorgehen. Diese sollen alle zwei Jahre konkrete Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung enthalten. Der aktuelle enthält etwa auch Empfehlungen der Staatengruppe des Europarates gegen Korruption (Greco). So wird etwa integres Verhalten gefördert und Beratung im Bereich Compliance angeboten.

Auch die Öffentlichkeit will man durch den Aktionsplan zum Thema sensibilisieren. Verstärkt soll der Fokus dabei auch auf Schüler gelenkt werden, für die eigene E-Learning-Tools entwickelt wurden.

(APA)

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