FPÖ-Treffen mit Demo

Die Partei hält am Samstag ihr Neujahrstreffen ab. Eine linke Demo dagegen ist angekündigt.

Parteichef Heinz-Christian Strache.
Parteichef Heinz-Christian Strache.
Parteichef Heinz-Christian Strache. – APA/ROBERT JAEGER

Wien. Die FPÖ hält am Samstag in Wien ihr traditionelles Neujahrstreffen ab. Parteichef Heinz-Christian Strache wird hierbei aus seinem Papamonat wieder auftauchen, um dort die bisherige Arbeit der Bundesregierung Revue passieren lassen. Außerdem wird sich die Partei auf die EU-Wahl am 26. Mai einstimmen.

Das freiheitliche Neujahrstreffen ist traditionell Ort der markigen Auftritte und harschen Kritik am politischen Gegner der Freiheitlichen. Die diesjährige Veranstaltung in der Messe Wien wird vor allem im Zeichen des EU-Wahljahres stehen, hieß es im Vorfeld aus der Partei.

Nach einer Begrüßung durch den geschäftsführenden Klubobmann im Nationalrat, Johann Gudenus, tritt daher auch der freiheitliche FPÖ-EU-Abgeordnete Harald Vilimsky ans Rednerpult. Der von Parteichef Heinz-Christian Strache bereits als Spitzenkandidat vorgeschlagene Mandatar wird einen Ausblick auf den Wahlgang am 26. Mai geben.

Im Anschluss hält dann Strache selbst seine Neujahrsansprache. Neben einem Rückblick auf die Regierungsarbeit des vergangenen Jahres will der Vizekanzler auch die anstehenden Vorhaben von Türkis-Blau noch einmal vorstellen. Nicht fehlen wird wohl auch weitere scharfe Kritik an der SPÖ und insbesondere an den Wiener Sozialdemokraten.

 

„Gegen Nazis und Rassisten“

Die Veranstaltung ruft allerdings auch Kritiker der Freiheitlichen auf den Plan: Für 10.30 Uhr hat die Linkswende zu einer Demonstration in der Nähe des Veranstaltungsortes auf den Praterstern geladen. Der Demozug (Motto: „Wien steht auf gegen Nazis und Rassisten“) soll anschließend über die Ausstellungsstraße bis zum Messeplatz marschieren.

Den Parteigängern wird dort ab 10.00 Uhr früh das gewohnte Rahmenprogramm geboten: Die John Otti Band spielt auf und wird die Gäste auf das Eintreffen der Parteispitze (ca. 11.00 Uhr) einstimmen. (red./APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.01.2019)

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