„Licht“ und „Wärme“: Die Welt von Türkis-Blau

Kulisse Die ÖVP gibt der FPÖ beim Papamonat nach. Warum tut sie das? Und wie geht es Juliane Bogner-Strauß damit?

NATIONALRAT: BOGNER-STRAUSS/HARTINGER-KLEIN
NATIONALRAT: BOGNER-STRAUSS/HARTINGER-KLEIN
Juliane Bogner-Strauß (ÖVP, l.) und Beate Hartinger-Klein (FPÖ) – APA/ROBERT JAEGER

Ich bin die Wärme“, sagte FPÖ-Sozialministerin Beate Hartinger-Klein am 3. Februar in der ORF- „Pressestunde“. Was ein wenig seltsam klang, kam allerdings nicht von ungefähr. Denn in den Strategiesitzungen der türkis-blauen Regierung ist dieses Wording durchaus üblich. „Wärme“ steht hier für die FPÖ, für jene Themen, die der Partei zum Erfolg verhelfen sollen, in Abgrenzung zur SPÖ: Sozialpolitik, Mindestpension und eben auch der Papamonat.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.02.2019)

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