Bischof Michael Bünker: „Wir sind sehr betrübt und besorgt“

Die Regierung sei beim Karfreitag dem Interesse des Handels gefolgt, sagt der evangelische Bischof Michael Bünker.

In der Asylpolitik gebe es „eine völlig inakzeptable Entwicklung“, mahnt Bischof Michael Bünker.
In der Asylpolitik gebe es „eine völlig inakzeptable Entwicklung“, mahnt Bischof Michael Bünker.
In der Asylpolitik gebe es „eine völlig inakzeptable Entwicklung“, mahnt Bischof Michael Bünker. – (c) Katharina F.-Roßboth

Die Presse: Zum ersten Mal seit den 1950er-Jahren ist der Karfreitag kein gesetzlicher Feiertag mehr für die Evangelischen. Wie geht es Ihnen dabei?

Michael Bünker: Wir sind sehr betrübt und besorgt, weil es für uns Evangelische und für die Altkatholiken einen massiven Einschnitt bedeutet. Dass man für den Vormittagsgottesdienst am Karfreitag nun einen persönlichen Urlaubstag nehmen muss, damit sind wir nicht einverstanden.

In einer ersten Reaktion haben Sie noch gar nicht so betrübt geklungen. Sie haben nach einem Gespräch mit der Regierung gemeint, es sei „eine positive Lösung mit einem Wermutstropfen“. Fühlen Sie sich daher mitverantwortlich, dass es zur jetzigen Lösung gekommen ist?

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.04.2019)

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