Die Grünen - auferstanden von den politisch Toten

Die Nachrufe waren wohl verfrüht: Bei der EU-Wahl nächsten Sonntag könnten die Grünen zweistellig bleiben. Damit hat kaum jemand gerechnet. Doch für das Comeback gibt es gute Gründe.

 Sarah Wiener und Werner Kogler
 Sarah Wiener und Werner Kogler
Sarah Wiener und Werner Kogler – APA/HANS PUNZ

Man muss ja nicht gleich von der „größten Auferstehung seit Lazarus“ sprechen, wie Parteichef Werner Kogler das unlängst getan hat. Aber wenn man den Umfragen Glauben schenkt, zum Beispiel jener von Unique Research (für Profil, ATV, Heute) mit einem Sample von fast 2500 Personen, sind die Grünen auf dem besten Weg, bei der EU-Wahl nächsten Sonntag rund zehn Prozent zu holen. Vom Rekordergebnis aus dem Jahr 2014, nämlich 14,5 Prozent, wäre man dann gar nicht weit weg.

Die Nachrufe auf die Grünen, geschrieben nach der Nationalratswahl, waren wohl verfrüht. Wobei die Auferstehung nicht an ein Wunder grenzt. Für das grüne Comeback gibt es gute Gründe.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.05.2019)

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