Sebastian Kurz und Herbert Kickl – die Geschichte einer Eskalation

Ein Rücktritt von Strache und Gudenus war der ÖVP für den Weiterbestand der Koalition zu wenig. Auch Kickl sollte gehen. Es gibt eine Vorgeschichte.

Herbert Kickl (rechts im Bild) war von Anfang an ein Risiko für Sebastian Kurz (links im Bild, in der Mitte Heinz-Christian Strache).
Herbert Kickl (rechts im Bild) war von Anfang an ein Risiko für Sebastian Kurz (links im Bild, in der Mitte Heinz-Christian Strache).
Herbert Kickl (rechts im Bild) war von Anfang an ein Risiko für Sebastian Kurz (links im Bild, in der Mitte Heinz-Christian Strache). – (c) APA/ROLAND SCHLAGER

Wien. Herbert Kickl (FPÖ) war von Anfang an ein Risiko für Sebastian Kurz (ÖVP). Die FPÖ wollte für „das schwierigste Ressort unbedingt ihren besten Mann“: Er, Herbert Kickl, sollte darum das Innenressort übernehmen. In der ÖVP gab es aber Bedenken, ob Kickls ruppige Art für das sensible Ressort zu viel sei; die Ausländerpolitik zu weit nach rechts gehen würde; und ob es klug sei, alle Nachrichtendienste in FPÖ-Hände zu geben. Bundespräsident Alexander Van der Bellen teilte diese Sorgen und bestand auf einer Aufpasserin. Darum wurde ÖVP-Staatssekretärin Karoline Edtstadler installiert.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.05.2019)

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