Kurz' Thinktank im Kanzleramt wurde aufgelöst

Wie der "Standard" berichtet, wurde das Projekt von Kanzlerin Bierlein gestoppt. Das Bundeskanzleramt evaluiert seine Organisationsstruktur.

Der Thinktank im Bundeskanzleramt war eine Idee von Sebastian Kurz.
Der Thinktank im Bundeskanzleramt war eine Idee von Sebastian Kurz.
Der Thinktank im Bundeskanzleramt war eine Idee von Sebastian Kurz. – APA/AFP/ALEX HALADA

Der Thinktank von ÖVP-Ex-Kanzler Sebastian Kurz existiert nicht mehr, berichtete "Der Standard“ am Dienstag. "Think Austria" war als "Stabsstelle für Strategie, Analyse und Planung" im Bundeskanzleramt eingerichtet. "Diese Stabsstelle ist nicht mehr da. Sie wurde aufgelöst und die Tätigkeit des Thinktanks eingestellt", zitierte die Zeitung einen Sprecher von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein.

Die Stabsstelle war von Kurz 2018 eingerichtet worden. Unter der - ehrenamtlichen - Leitung von Unternehmensberaterin Antonella Mei-Pochtler (und fünf Vertragsbediensteten) sollte Österreich ein Fitnessprogramm verordnet werden, die Stabsstelle war dem Kanzler direkt unterstellt. Kurz' Nachfolgerin hat diese Initiative nun gestoppt, und zwar im Rahmen der Evaluierungen zur Neuorganisation des Bundeskanzleramts.

Neues Organigramm

Andere Stabsstellen haben überlebt, wie sich aus den neuen Organigramm erschließt. Unter dem Generalsekretariat im Bundeskanzleramt finden sich demnach noch die Stabsstelle für Strategische Kommunikation, jene für europäische und internationale Angelegenheiten, die für Staatsorganisation und Verwaltungsrecht und die Stabsstelle für Kulturerbe und Denkmalstrategie.

Auch das auf FPÖ-Seite erst heuer gegründete Gegenstück, der Thinktank "Denkwerk zukunftsreich", hat mit dem Abgang von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache seine Arbeit wieder eingestellt. Die erste und einzige Veranstaltung wurde zum Thema "islamischer Antisemitismus" abgehalten.

>> Der Artikel im „Standard"

(APA)

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