Bundesheer: Schule startet doch im Herbst

Minister Starlinger einigte sich mit den Wehrsprechern.

Wien. Der Protest der 53 Schüler, die im Herbst die neue Sicherheitsschule des Heeres besuchen wollten, zahlte sich aus: „Aufgrund eines sehr konstruktiven Gesprächs mit den Wehrsprechern der Parlamentsparteien haben wir uns darauf geeinigt, dass die Schule in Wiener Neustadt mit September 2019 beginnen kann“, teilte Verteidigungsminister Thomas Starlinger am Freitag mit.

Eine Woche zuvor hatte er das Aus des Projekts (es sollte als Handelsakademie angelegt werden) aus Kostengründen verkündet. 30 Millionen kostet der Bau eines neuen Campus inklusive Internats. Der ehemalige Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) hatte zuvor Bedenken geäußert, Ex-Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) hielt an der Schule fest.

Der Kompromiss: „Die Finanzierung des Neubaus und die laufenden Betriebskosten werden nicht zulasten des Heers gehen“, schrieb Starlinger in dem Brief. Details zur neuen Finanzierung sind noch nicht bekannt. Kommenden Mittwoch wird Starlinger Eltern und Schüler treffen. (ib)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.06.2019)

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