Sebastian Kurz: "Gegen uns soll es keine Mehrheit geben"

ÖVP-Chef Sebastian Kurz gibt ein klares Ziel für die Wahl am 29. September aus, erwartet Unterstützung von Übergangskanzlerin Bierlein für Manfred Weber (EVP) und blickt zurück auf die härteste Phase in den vergangenen zehn Jahren seiner Karriere.

 „Ich habe kein Interesse, auf Heinz-Christian Strache nachzutreten.“ Das Interview mit Sebastian Kurz fand im Wiener Ringhotel Grand Ferdinand statt.
 „Ich habe kein Interesse, auf Heinz-Christian Strache nachzutreten.“ Das Interview mit Sebastian Kurz fand im Wiener Ringhotel Grand Ferdinand statt.
„Ich habe kein Interesse, auf Heinz-Christian Strache nachzutreten.“ Das Interview mit Sebastian Kurz fand im Wiener Ringhotel Grand Ferdinand statt. – (c) Die Presse/Clemens Fabry

Lassen Sie uns mit einer Indiskretion beginnen. Sie haben einmal zugegeben, dass die „Presse am Sonntag“ nicht zu Ihrer Lieblingslektüre zähle. Woran liegt das? An unserer Zielgruppenpolitik, die sich verstärkt an Frauen über 35 richtet?

Sebastian Kurz: Die Zielgruppendefinition scheint in diesem Fall aufgegangen zu sein (lacht). Ich bin ein „Presse“-Leser. Aber mein Fokus liegt auf aktuellen Politik- und Wirtschaftsnachrichten. Deshalb habe ich eher einen Hang zu den Ausgaben unter der Woche. Aber gut, dass es beides gibt.

2009, im Gründungsjahr der „Presse am Sonntag“, begann auch Ihre politische Karriere als JVP-Chef. Was war im Rückblick die prägendste Phase? Der Anfang als Integrationsstaatssekretär 2011? Die Jahre als Außenminister? Oder die Kanzlerschaft und ihr Verlust?

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.06.2019)

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