Weniger Macht für Vorzugsstimmen bei der Nationalratswahl

Nur die ÖVP hat ihre Bundesliste noch nicht fixiert. Die Grünen setzen auf Quereinsteiger – die Neos möglicherweise auch.

Die SPÖ setzt auf die Chefin der Sozialistischen Jugend, Julia Herr. (Archivbild)
Die SPÖ setzt auf die Chefin der Sozialistischen Jugend, Julia Herr. (Archivbild)
Die SPÖ setzt auf die Chefin der Sozialistischen Jugend, Julia Herr. (Archivbild) – Die Presse

Wien. Es gibt Experimente, die gehen nicht wirklich schief, und doch möchte man sie nicht wiederholen: Vor der EU-Wahl probierte die ÖVP ein neues Vorzugsstimmenmodell aus. Nach Brüssel sollten jene Kandidaten gehen, die auf dem Wahlzettel am häufigsten genannt wurden. Die Regelung erfüllte zwar ihren Zweck und mobilisierte Bewerber und Bünde. Aber sie frustrierte auch kleine Landesparteien und mitgliederschwache Organisationen. Bei der Nationalratswahl gelten daher für Kandidaten aller Parteien die recht hohen gesetzlichen Hürden, um durch Vorzugsstimmen vorgereiht zu werden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.07.2019)

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