Hermann Schützenhöfer wirbt für Türkis-Rot

Bevor es zu einer neuen "großen Koalition" kommt, müssten in der SPÖ freilich "gemäßigtere Kräfte" die Oberhand gewinnen, sagt der steirische Landeshauptmann.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer Ende Juni am Red Bull Ring in Spielberg.
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer Ende Juni am Red Bull Ring in Spielberg.
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer Ende Juni am Red Bull Ring in Spielberg. – APA/ERWIN SCHERIAU

Wie wird die Bundesregierung nach dem vorgezogenen Urnengang am 29. September aussehen? Welche Parteien werden in Koalitionsverhandlungen treten? Diese Frage ist derzeit Kern vieler Diskussionen, nun gab der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) seine Meinung kund. Er tritt für eine Koalition aus ÖVP und SPÖ nach der Nationalratswahl ein: "Wir haben gezeigt, was möglich ist, wenn SPÖ und ÖVP vertrauensvoll zusammenarbeiten", verweist er in der "Kronen Zeitung" auf die Regierungszusammenarbeit in seinem Heimbundesland.

Bevor es zu einer neuen "großen Koalition" kommt, müssten in der SPÖ freilich "gemäßigtere Kräfte" wieder die Oberhand gewinnen, kritisiert er die derzeitige Führung wegen der Abwahl der VP-geführten Bundesregierung. In Richtung FPÖ meint Schützenhöfer, sich zu wünschen, dass die Freiheitlichen irgendwann zu einer staatstragenden Partei werden: "Aber sie hat zuletzt auf Ibiza leider nachhaltig das Gegenteil bewiesen."

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Aussagen für steirische FPÖ "absurd"

Zu den Aussagen Schützenhöfers meldete sich Mario Kunasek, Ex-Verteidigungsminister und steirischer FPÖ-Landesparteiobmann: "Es ist absurd, dass Schützenhöfer gerade die Steiermark und seine Zusammenarbeit mit der SPÖ als Vorbild für den Bund anpreist."

Die angepriesene Zukunftspartnerschaft habe "vieles, aber keine Zukunft“. Außer "Krankenhausschließungen, Mindestsicherungschaos und Rekordschulden" könne wenig vorgewiesen werden.

(APA)

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