TV-Duelle: Kurz, Rendi-Wagner und Hofer ziehen "Joker"

ÖVP-Chef Sebastian Kurz lässt sich bei der ORF-Konfrontation gegen Peter Pilz von Karoline Edtstadler vertreten, die nicht für den Nationalrat kandidiert.

EU-WAHL: PK NACH OeVP-BUNDESPARTEIVORSTAND IN WIEN: EDTSTADLER / KURZ
EU-WAHL: PK NACH OeVP-BUNDESPARTEIVORSTAND IN WIEN: EDTSTADLER / KURZ
Edtstadler; Kurz – APA/HELMUT FOHRINGER

Bei den TV-Konfrontationen im ORF zur Nationalratswahl haben die Parteien erneut die Möglichkeit, jeweils einen „Joker" zu verwenden. ÖVP, SPÖ und FPÖ nützen diese Möglichkeit - wobei sich ÖVP-Obmann Sebastian Kurz im Duell mit Peter Pilz von der EU-Abgeordneten Karoline Edtstadler vertreten lässt, die nicht für den Nationalrat kandidiert.

Der ORF begründete diese Vertretung auf Anfrage damit, dass eine Partei, wenn sie einen Joker zieht, schicken könne, wen sie wolle, egal ob diese Person auf einer Liste stehe oder nicht. Peter Pilz bedauerte in einer Aussendung, dass Kurz "kneift" und die direkte Konfrontation mit ihm meide. Kurz wolle nur "mit künftigen Beiwagerln" diskutieren, meinte Pilz und verwies darauf, dass er auch auf Puls 4 kein Duell mit Kurz bestreiten könne, weil er dazu nicht eingeladen sei.

Kickl tritt gegen Rendi-Wagner an

In den ORF-Konfrontationen lässt sich auch SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner gegen Pilz vertreten und zwar durch ihren Vize-Klubchef Jörg Leichtfried. Einen Joker zieht auch die FPÖ, die statt Spitzenkandidat Norbert Hofer den früheren Innenminister Herbert Kickl gegen Rendi-Wagner antreten lässt.

Die 15 TV-Konfrontationen im ORF finden nach dem Prinzip jeder gegen jeden in einer Länge von je 20 Minuten an drei Mittwochabenden im September (4., 11. und 18.) statt. Eingeladen wurden dazu die jeweiligen Spitzenkandidaten, wobei ihnen die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich je einmal vertreten zu lassen. Bei der sogenannten Elefantenrunde am 26. September ist keine Vertretung möglich.

 

(APA)

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