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Strache-Handy: Wer darf die Daten sehen?

Ein Rückzug auf Minderheitsbeteiligungen hilft, wie man im Fall der Casinos-Beteiligung sieht, auch nichts. / Bild: (c) REUTERS (Erik de Castro)

Gegen üblen Postenschacher hilft nur radikale Privatisierung

Institutionalisierte Korruption in Form von politischen Postenbesetzungen hat in Österreich ein lange Tradition. Und jedes Unrechtsbewusstsein fehlt.
von Josef Urschitz
Die Korruptionsermittler ließen eine Hausdurchsuchung bei Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache durchführen. (Archivbild) / Bild: Die Presse

Wie geht es weiter bei den Ermittlungen zur Casino-Causa?

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft steht wegen ihres Vorgehens bei den Ermittlungen zu einem mutmaßlichen Postenschacher bei den Casinos Austria in der Kritik. Die Ermittler planen nun weitere Schritte.
Bild: Clemens Fabry

Richtervereinigung zu Strache: "Die Justiz greift alle gleich stark an"

Eine Hausdurchsuchung sei nie ein Akt der Willkür, so die Präsidentin der Richtervereinigung. Sie sieht in den Angriffen auf die Justiz „sehr viel Wahlkampfgeplänkel“.
Novomatic  kooperiert mit einem Institut, das FPÖ-Mann Tschank gegründet hat. / Bild: APA/HANS PUNZ

Novomatic finanziert Verein

Der Konzern kooperiert mit einem Institut, das FPÖ-Mann Tschank gegründet hat.
REGIERUNGSKRISE: STRACHE / KNEISSL / HOFER

Wen die FPÖ in staatsnahe Betriebe hievte

galerieIn den 17 Monaten des Mitregierens hat die FPÖ einer Reihe von Vertrauensleuten Topjobs verschafft. Und durchaus auch für Ärger gesorgt.
Markus Tschank / Bild: APA/HANS PUNZ

Novomatic finanziert Institut von FPÖ-Mandatar Tschank

Novomatic hat sich zu Zahlungen von insgesamt 200.000 Euro an das "Institut für Sicherheitspolitik“ verpflichtet und erhält dafür laut Tschank "definierte Leistungen“.

Prüfen, ermitteln, anklagen

Was an Vorwürfen wirklich dran ist, mit denen sich die Strafverfolgungsbehörde beschäftigt, kann sehr stark divergieren.

Justiz im Wahlkampfgetriebe

Die FPÖ kritisiert die Justiz wegen der Hausdurchsuchungen im Wahlkampf, die ÖVP wegen der Ermittlungen in der Schredderaffäre.
Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKSTA)  / Bild: APA/HERBERT NEUBAUER

"Wird geklagt": Staatsanwälte sehen ÖVP-Drohung gelassen

Die ÖVP will mit dem „Ibiza-Video" nichts zu tun haben und droht mit rechtlichen Schritten. Die FPÖ hält indes einen Zusammenhang zwischen den Türkisen und der „Ibiza-Affäre“ für plausibel.
Johann Gudenus / Bild: (c) Clemens Fabry, Presse

"Stasi-Methoden": Ex-FPÖ-Klubchef Gudenus klagt Anwalt

Der Freiheitliche hat eine zivilrechtliche Klage gegen jenen Anwalt eingebracht, der bei der Entstehung des „Ibiza-Videos“ mutmaßlich die Fäden gezogen hat. Er will das Video löschen.
Die Firma Reisswolf sah in dem ÖVP-Mitarbeiter, der mehrere Druckerfestplatten mehrfach schreddern ließ, einen ungewöhnlichen Kunden. / Bild: APA/HERBERT NEUBAUER

Staatsanwalt ermittelt über möglichen Zusammenhang zwischen Ibiza-Video und Festplatten-Vernichtung

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft prüft eine mögliche Verbindung, geht aus einer Anfragebeantwortung von Justizminister Jabloner hervor. Außerdem: Die WKStA ist nicht im Besitz des gesamten Ibizia-Videomaterials.
Archivbild: Die Rücktrittsrede Heinz-Christian Straches im Mai. / Bild: (c) imago images / Viennareport ((c) Leopold Nekula/VIENNAERPORT via www.imago-images.de)

Durchsuchungsbefehl: "Wohlwollende Unterstützung der Novomatic durch FPÖ ausgemacht"

Eine anonyme Anzeige und Aussagen im „Ibiza-Video“ führten letztlich zu Hausdurchsuchungen bei (Ex-)Freiheitlichen Strache und Gudenus, bei Novomatic sowie den Casinos Austria. Indes fand auch in Tirol eine Razzia statt - die Wiener FPÖ spricht von einer „freiwilligen Nachschau".
Justizminister Clemens Jabloner (3.v.l.) / Bild: APA (GEORG HOCHMUTH)

Ermittlungen auch wegen Steuer und Staatsfeindlichkeit

Die WKStA ermittelt wegen "Verkürzung der Körperschafts- und Einkommensteuer für das Jahr 2017 durch Absetzung tatsächlich nicht-absetzbarer Parteispenden" und wegen "Gründung einer staatsfeindlichen Verbindung".
Casinos-Finanzdirektor Peter Sidlo / Bild: APA/CASINOS AUSTRIA/CHRISTOF WAGNER

Peter Sidlo bleibt vorerst Finanzdirektor der Casinos Austria

Die Entscheidung, ob Sidlo beurlaubt oder suspendiert wird, obgliegt dem Aufsichtsrat. Die nächste planmäßige Sitzung findet am 24. September statt.
SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim / Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

SPÖ und Neos fordern Aufklärung - und nehmen ÖVP in die Pflicht

Die SPÖ wirft der Volkspartei vor, „ganz offensichtlich einen Leitfaden mitgetragen“ zu haben. Die Neos nennen den Ruf der ÖVP nach Aufklärung "absurd“.
Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus (hier im Oktober 2015 im Wiener Rathaus) haben nun auch wegen einer Postenbesetzung Erklärungsbedarf.  / Bild: (c) APA/HELMUT FOHRINGER

Razzien wegen Postenschachers

Ein FPÖler wurde mithilfe der Novomatic in den Vorstand der Casinos Austria gehievt. Die Justiz geht der Frage nach, ob es im Hintergrund Absprachen für die Gefälligkeit gab.
von Hanna Kordik
Archivbild der beiden mittlerweile Ex-FPÖ-Politiker Johann Gudenus und Heinz-Christian Strache. / Bild: APA/HERBERT NEUBAUER

Die neuen Glücksritter im großen Glücksspiel

Was im Ibiza-Video noch im Konjunktiv geblieben ist, könnte die FPÖ später tatsächlich in die Realität umgesetzt haben. Neues aus dem blauen Sumpf.
von Oliver Pink
Archivbild: Strache (damals FPÖ-Chef, links) und Gudenus (damals FPÖ-Klubchef) im Oktober 2015 im Wiener Rathaus. / Bild: (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

Ibiza-Affäre: Hausdurchsuchung bei Strache und Gudenus

Bei den Casinos Austria und der Novomatic soll es zu Hausdurchsuchungen gekommen sein. Der Grund: Die Bestellung von Peter Sidlo und angebliche Versprechen der FPÖ an die Novomatic.
Heinz-Christian Strache im Interview mit RT-Moderator Thomas Fasbender / Bild: (c) Screenshot

Strache wirft Kurz Wortbruch vor: „Hat mir das Versprechen gegeben“

Der Ex-Vizekanzler gab dem russlandnahen Sender RT Deutsch das erste TV-Interview nach seinem Rücktritt. Darin nahm er auch zu Gerüchten über Drogen Stellung.