Kurz hofft auf mehrere Koalitionsoptionen für ÖVP

Der Altbundeskanzler schließt eine Neuauflage von Türkis-Blau aber nicht aus.

REGIERUNGSKLAUSUR IN MAUERBACH: KURZ/STRACHE/HARTINGER
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Türkis-Blau sei nach der Wahl 2017 die einzig mögliche Koalitionsvariante gewesen, sagt Altbundeskanzler Kurz (l.). Er regierte unter anderem mit dem nunmehrigen Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (Mitte) als Vizekanzler und mit Beate Hartinger-Klein als Sozialministerin. (Archivbild) – APA/ROBERT JAEGER

ÖVP-Chef Sebastian Kurz hofft auf mehrere Koalitionsoptionen nach der Nationalratswahl im September. Nach der Parlamentswahl 2017 habe es für die ÖVP nur die Option Türkis-Blau gegeben, dieses Mal - "wenn wir gewinnen sollten, wenn wir dazugewinnen sollten" - sehe es hoffentlich anders aus. "Und dann werden wir versuchen, die beste Option für Österreich auszuwählen", so Kurz gegenüber dem ORF.

Der am Montag auf Vorarlberg-Wahlkampftour befindliche Ex-Kanzler schloss aber auch eine Koalition mit den Freiheitlichen nicht aus. Im Wahlkampf werbe die ÖVP mit ihren Inhalten, "wir haben eine Vision für Österreich", so Kurz. Das Land könne seiner Meinung nach "noch erfolgreicher und besser werden".

Aus seiner Sicht sei der Erfolg des Standorts Österreich entscheidend. Diesbezüglich nannte Kurz die Wirtschaft und Arbeitsplätze, aber auch die Möglichkeit der Finanzierung von Sozialstaat, Gesundheits- und Pensionssystem als Maßstäbe. Deshalb müsse der bereits von Türkis-Blau eingeschlagene Weg fortgesetzt werden: Kurz erwähnte hier etwa Steuerentlastungen oder Deregulierung.

(APA)

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