Politiker-Spitznamen: Strickliesl, Schottermitzi & Co

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Schweigekanzler

Wolfgang Schüssel gilt als einer der wortkargsten Spitzenpolitiker in der Geschichte der zweiten Republik. Der Widerspruch zwischen den "Erwartungen an ein zentrales politisches Amt" und der "zurückhaltenden Mitteilungsbereitschaft" des damaligen Regierungschefs brachte dem Spitznamen "Schweigekanzler" den Titel "Wort des Jahres 2005" ein.(c) REUTERS (� Herwig Prammer / Reuters)
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Sandkistenkanzler

Angeblich träumte Alfred Gusenbauer schon als Kind davon, einmal Bundeskanzler zu werden. 2007 schaffte Gusenbauer es an die Spitze der Regierung - doch der Traum währte nur kurz, nach nicht einmal zwei Jahren musste der "Sandkistenkanzler" die Schaufel abgeben.(c) REUTERS (� Dominic Ebenbichler / Reuters)
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Kuschelkanzler

Auf den Sandkistenkanzler folgte der Kuschelkanzler. Werner Faymann, geschmeidiger, stets freundlicher SPÖ-Aufsteiger galt als Antithese zum gewollt intellektuellen Gusenbauer. Der Kuschelkurs mit dem Koalitionspartner ÖVP stieß manchen Wählern wie Genossen sauer auf.(c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
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Grinsekanzler

Kein anderer lächelt Probleme so charmant weg, wie Faymann - das hat ihm einen zweiten Spitznamen eingebracht. "Sich beim Begräbnis durch die Gegend lächeln, kommt nicht gut an", kritisiert da der steirische Parteirebell Kurt Flecker. Auch dem Salzburger Landesparteichef Wolfgang Radlegger gefällt Faymanns Lächeln nicht: Er spricht von "stereotypem Grinsen".(c) REUTERS (HEINZ-PETER BADER)
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Pater Willi

Ex-Vizekanzler Wilhelm Molterer positionierte sich als solider, überlegener Sachpolitiker. Weil das mit einer ausgewiesen trockenen Art und einem unüberhörbaren Predigtton einher ging, bekam der Bauernbub alsbald den Spitznamen "Pater Willi" verpasst.(c) Michaela Bruckberger
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Schottermitzi

Innenministerin Maria Fekter gilt als knallharte Politikerin. Ihren Spitznamen verdankt sie der Tätigkeit im elterlichen Betrieb für Kieswerke und Transportbeton. Dort fungiert "Schottermitzi" übrigens auch als Geschäftsführerin.(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)
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Der Professor

Ruhig, bedächtig, sachlich und etwas belehrend: Diese Attribute brachten dem ehemaligen Grünen-Chef Alexander Van der Bellen seinen Beinamen ein. Professor (karenziert) ist Van der Bellen aber auch tatsächlich, nämlich für Volkswirtschaftslehre an der Uni Wien.(c) REUTERS (� Herwig Prammer / Reuters)
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Kampflächlerin

Mit eisernem Lächeln kämpfte Ex-Außenministerin Benita Ferrero-Waldner im Jahr 2000 für eine Lockerung der EU-Sanktionen gegen die schwarz-blaue Regierung. Das "Kampflächeln" wurde neben ihrem Sinn für Etikette und ihrem polyglotten Auftreten zum Markenzeichen.(c) AP (BERNHARD J HOLZNER)
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Schweinsbraten-Kdolsky

"Ich bemühe mich, auch Obst und Gemüse zu mir zu nehmen, aber ich bin auch ein leidenschaftlicher Schweinsbraten-Esser", sagte Andrea Kdolsky 2007. Das, in Kombination mit ihren "ein bisschen zu vielen" Kilos brachte der damaligen Gesundheitsministerin Spott und Häme (und einen Spitznamen) ein. Kdolsky legte selbst noch eines drauf - und veröffentlichte das Buch "Schweinsbraten & Co".(c) REUTERS (� Leonhard Foeger / Reuters)
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Königskobra

Als Bundesparteichefin der FPÖ erwarb sich Susanne Riess-Passer den Ruf, strikt loyal zu Jörg Haider zu sein und dessen Willen in der Partei durchzusetzen, wodurch sie auch zu ihrem Spitznamen "Königskobra" kam.(c) APA (GERT EGGENBERGER)
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Strickliesl

Bevor Elisabeth Gehrer als Ministerin der österreichischen Bildungspolitik ihren Stempel aufdrückte, verdiente Gehrer ihr täglich Brot als Handarbeitslehrerin in Vorarlbergs Volksschulen.(c) AP (RONALD ZAK)
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Der blonde Schatten

Wo Kanzler Wolfgang Schüssel auftauchte, war Außenministerin Ursula Plassnik nicht weit, weshalb die 1,90-Frau rasch als Schüssels Schatten galt - realistischerweise bei tiefem Sonnenstand.(c) REUTERS (� Thierry Roge / Reuters)
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Wurstsemmel-Silvia

Silvia Fuhrmann, die ehemalige Chefin der Jungen ÖVP, ist als "Wurstsemmel-Silvia" bekannt, seit sie bei einer Diskussion in der es um mögliche Pensionskürzungen ging, bemerkte: "Um zehn Euro kann man beim Billa gerade drei Wurstsemmeln kaufen."(c) APA (HERBERT PFARRHOFER)
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Petzi

Bei Parteiveranstaltungen wird der steirische "Kernöl-Chavez", wie er von politischen Gegnern betitelt wird, mit "Petzi, Petzi"-Rufen empfangen. Woher der Spitzname kommt? Der Legende nach lag der kleine Franz Voves nach seiner Geburt im LKH mit zehn anderen Kindern im Zimmer. Alle hätten geschrien, nur er habe gebrummt - weshalb ihm die Krankenschwestern nach dem Bären aus der Familie Petz benannten.(c) APA
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Landesglatze

Neben Landesvater, Landeskaiser und ähnlichem wird Niederösterreichs Landesobmann Erwin Pröll gerne als "Landesglatze" betitelt, im Wahlkampf verteilte die ÖVP sogar Perücken - mit der traditionellen niederösterreichischen Landesfrisur.

(beba)(c) REUTERS (� Dominic Ebenbichler / Reuters)
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