Salzburg: Cornelia Schmidjell wird Sozial-Landesrätin

Die bisherige AK-Abteilungsleiterin folgt Erika Scharer nach, die ihren Rückzug aus der Regierung bekanntgegeben hat.

Symbolbild Sitz der Salzburger Landesregierung
Symbolbild Sitz der Salzburger Landesregierung
(c) APA (FRANZ NEUMAYR)

Cornelia Schmidjell wird ab Juli neue Gesundheits- und Soziallandesrätin in Salzburg. Das Präsidium nominierte sie am Freitag einstimmig als Nachfolgerin von Erika Scharer, die am Vortag ihren Rückzug aus der Regierung bekanntgegeben hatte.

Schmidjell ist derzeit Leiterin der sozialpolitischen Abteilung der Salzburger Arbeiterkammer (AK). Als politisches Ziel nannte die künftige Landesrätin, das Gesundheits- und Sozialsystem als Fundament der Gesellschaft abzusichern. Und auf dieses Fundament sollten das Arbeitsleben, das Wohnumfeld, die Bildung und vieles mehr aufgebaut werden.

Sie führte fünf Schwerpunkte ihrer neuen Tätigkeit an: die Gesundheitsförderung und -prävention ausbauen, die Gesundheitsversorgung weiterentwickeln, die psychosoziale Versorgung für Kinder und Jugendliche verbessern, die Pflege- und Betreuungsinfrastruktur verbessern und in der Armutshilfe neben finanzieller Unterstützung auch für Hilfe zur Überwindung der Notlage sorgen.

Burgstaller: "AK ist beste Lebensschule"

Schmidjell wird neben Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und Wohnbau-Landesrat Walter Blachfellner bereits das dritte der insgesamt vier Salzburger SPÖ-Regierungsmitglieder sein, das aus dem Lager Arbeiterkammer/Gewerkschaft kommt. Burgstaller sagte dazu, dass die AK die beste Lebensschule sei, "da lernt man viel fürs Leben und welche Sorgen die Menschen haben". Sie stehe dazu, dass die AK als Kaderschmieder der Sozialdemokratie gelte.

Formal muss der Personalentscheidung noch der Parteivorstand der SPÖ zustimmen, das wird voraussichtlich am 20. Juni erfolgen. Der Wechsel selbst wird bei der nächsten Landtagssitzung am 6. Juli vollzogen.

(APA)

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