Grüne Jugend statt Junge Grüne

Die neue Jugendorganisation wird am Sonntag gegründet.

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Flora Petrik. – (c) APA

Wien. Den Grünen ist im Frühling ihre Jugendorganisation abhandengekommen. Nach einem heftigen Streit mit der Parteispitze wurde der Bundesvertretung der Jungen Grünen der Status als offizielle grüne Jugendorganisation aberkannt. Chefin Flora Petrik und ihre Anhänger treten nun mit der KPÖ als KPÖ Plus zur Wahl an.

Die meisten Jungen Grünen blieben bei den Grünen Landesorganisationen, wo sie auch finanziell angedockt sind – lediglich der Dachverband auf Bundesebne wurde aufgelöst. Auf Länderebene schlossen sich die Jugendvertreter zusammen und arbeiteten an einer neuen Jugendorganisation.

Die soll nun den Namen Grüne Jugend tragen und beim Herbstcamp der Grünen, das dieses Wochenende in St. Gilgen am Wolfgangsee (Salzburg) stattfindet, aus der Taufe gehoben werden. Am Sonntag soll ein „Koordinationsteam“ gewählt werden – den Begriff „Bundesvorstand“ will man abstreifen und nicht mehr nützen. Es wird aus sechs Personen bestehen – prominente Namen sollen sich unter den Bewerbungen nicht finden. Um alle Unstimmigkeiten aus dem Weg zu räumen, soll vorab am Freitag ein Kamingespräch mit Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek stattfinden. (ath)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.09.2017)

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