Jede dritte Großspende an Kurz kommt aus Immobilienbranche

Die höchste Summe aus dem Immobilienbereich kam mit 80.000 Euro von dem Wiener Unternehmer Georg Muzicant.

Sebastian Kurz
Schließen
Sebastian Kurz
Sebastian Kurz – imago/Rudolf Gigler

Unternehmer mit Immobilienhintergrund haben bisher über 200.000 Euro für den Wahlkampf von ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz gespendet. Damit kommt jede dritte Großspende aus dieser Branche, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend".

Werden die verschiedenen Tranchen aus seinem Umfeld zusammengerechnet, hat die höchste Summe mit 80.000 Euro der Wiener Unternehmer Georg Muzicant locker gemacht, gefolgt vom Grazer Immobilienentwickler Frank Albert, er übernahm 2015 die Baumax-Filialen. Alberts Einzelspenden summieren sich auf 40.000 Euro. In der "trend"-Aussendung wird weiters darauf hingewiesen, dass die Interessensvertretungen der Immo-Wirtschaft in den vergangenen Jahren massiv Verschlechterungen der Rahmenbedingungen etwa durch die Steuerreform oder die Wohnrechtsnovelle 2015 kritisiert haben.

Nationalratswahl 2017

Die Nationalratswahl findet am 15. Oktober 2017 statt. Bundesweit treten zehn Listen an: SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne, Neos, Liste Pilz, Weiße, FLÖ, KPÖ PLUS, GILT.

Wahlprogramme: Was fordern die im Nationalrat vertretenen Parteien? Die Wahlprogramme von SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne und Neos im Überblick.

TV-Duelle und Chats: ORF und Privatsender veranstalten TV-Duelle. Die „Presse“ lädt alle Spitzenkandidaten der bundesweit antretenden Parteien zu Live-Chats: TV-Duelle und Chat-Termine im Überblick.

„Presse“-Services zur Wahl: Rainer Nowaks Wahlbriefing täglich um 7 Uhr in Ihrer Mailbox; WhatsApp-Service; SMS-Service.

(APA)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Jede dritte Großspende an Kurz kommt aus Immobilienbranche

      Schließen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.